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Kirchenrechtliches Verfahren läuft weiter

Ermittlungen gegen ehemaligen Bühler Pfarrer doch wegen Verjährung eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden hat das Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Bühler Pfarrer eingestellt, das wurde bereits berichtet. In einer aktuellen Pressemitteilung präzisiert die Anklagebehörde die Sache. Eine Wendung, die sogar den ehemaligen Seelsorger selbst überrascht.

Neue Wendung: Bezüglich des suspendierten Bühler Pfarrers äußerst sich die Staatsanwaltschaft dahingehend, dass es keine Anhaltspunkte für heute noch verfolgbare strafbare Handlungen gibt. Foto: Jörg Seiler

Es sind manchmal sprachliche Details, die den Dingen durchaus eine Mehrdimensionalität geben können. Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden hat, wie bereits ausführlich berichtet, das Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Bühler Pfarrer Wolf-Dieter Geißler wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen eingestellt. So weit, so klar. Gegenstand des Verfahrens, das durch eine Anzeige der externen Missbrauchsbeauftragten der Erzdiözese Freiburg Ende Juli 2020 in Gang gekommen war, war der Vorwurf sexueller Übergriffe des Geistlichen auf Schüler während seiner früheren Tätigkeit als Internatsseelsorger.

„Die Ermittlungen haben keine Anhaltspunkte für heute noch verfolgbare strafbare Handlungen ergeben, weshalb das Ermittlungsverfahren eingestellt wurde“, teilte die Staatsanwaltschaft an diesem Montag mit. Die gegen den Geistlichen erhobenen Vorwürfe hätten – unabhängig von der Frage, ob sie zutrafen oder nicht – so lange zurückgelegen, dass diesbezüglich Strafverfolgungsverjährung eingetreten sei.

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