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In Fotofalle getappt

Erstmals Wolf im Bühler Stadtwald nachgewiesen

Nun ist es Fakt: Im Bühler Stadtwald im Kreis Rastatt hat sich ein Wolf aufgehalten. Das Tier tappte bereits Mitte April in eine Fotofalle im zwischen Hundseck und Unterstmatt. Es handelt sich möglicherweise um dasselbe Tier, das im vergangenen Jahr in Gernsbach mehrere Schafe gerissen hat.

Der Wolf mit dem offiziellen Kürzel "GW 852m" soll im vergangenen Jahr mehrere Schafe in Gernsbach gerissen haben. Nun wurde er offenbar im Bühler Stadtwald gesichtet. Foto: Stadt Bühl

Nun ist es Fakt: Im Bühler Stadtwald im Kreis Rastatt hat sich ein Wolf aufgehalten. Das Tier tappte bereits Mitte April in eine Fotofalle im Jagdrevier Altschweierer Wald zwischen Hundseck und Unterstmatt.

Das vermeldet die Stadt Bühl in einer Pressemitteilung und beruft sich auf die öffentliche Bestätigung der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA). Die FVA vermutet, dass es sich um den Rüden mit dem offiziellen Kürzel "GW852m" handelt, der bereits mehrmals im Nordschwarzwald gesichtet wurde . Das Tier soll im vergangenen Jahr in Gernsbach bereits zwei Schafe gerissen haben . Wenn es sich tatsächlich um denselben Wolf handelt, wäre dieser über die Bergkuppe in Richtung Rheintal vorgestoßen.

FVA bittet um vermehrte Aufmerksamkeit

Die FVA hat die örtlichen Wildtierbeauftragten bereits um vermehrte Aufmerksamkeit gebeten. Tierhalter können über die FVA Notfall-Zäune oder Flatterband mit Stangen ausleihen, um ihre Tiere zu schützen.

Was tun bei der Begegnung mit einem Wolf?

Über das korrekte Verhalten bei einer Begegnung mit einem Wolf gibt ein Handlungsleitfaden Auskunft. 2009 wurde erstmals so ein Leitfaden für Baden-Württemberg in Zusammenarbeit von Behörden und Umweltverbänden erstellt. Aktuell liegt eine überarbeitete Version vor. „Der Leitfaden“, heißt es in dem Papier, „beschreibt den rechtlichen und administrativen Handlungsrahmen und regelt Zuständigkeiten, Kommunikationswege, das Monitoring sowie die Abwicklung von Ausgleichszahlungen, wenn einzelne Wölfe nach Baden-Württemberg zuwandern.“

BNN
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