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Meinung

von Andreas Bühler

Herbizid ab 2024 nicht mehr erlaubt

Folgen des Glyphosat-Verbots für die Landwirtschaft: Weniger ist oft mehr

Glyphosat wird 2024 verboten. Für Landwirte bedeutet das mehr Arbeit und Kosten. Schlussendlich bestimmen die Verbraucher, wo und vor allem wie etwa Milch, Fleisch, Eier oder Wein hergestellt werden.

Der Verzicht auf Glyphosat bedeutet mehr Arbeit und Kosten für Landwirte. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Beide, die Landwirte und die Verbraucher, stehen an einem Wendepunkt. Die Konsumenten wollen hochwertige Lebensmittel, nachhaltig und in der Region hergestellt. Sie fragen nach naturnahen Produkten ohne weite Transportwege.

Alle wollen die Natur, die Bienen und Insekten schützen und sozusagen saubere Lebensmittel. Das ist die eine Seite. Die Landwirtschaft steckt in einem gewaltigen Strukturwandel. Das Klima und die Produktion mit weniger oder ohne Spritzmittel stehen im Mittelpunkt.

Das gestaltet sich schwierig für Betriebe, die am Tropf der Subvention hängen. Große Struktur und Effizienz werden gefördert, damit auch Investitionen in große Betriebsmittel, Maschinen und Gebäude. Dabei sollen am Ende (zu) günstige Lebensmittel herausspringen. Ethik, Tierhaltung und Umweltschutz sind nachgeordnet.

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