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Verbale Attacken gegen Mütter und Kinder

Fünf Dutzend gegen die Maske: Querdenken-Demo in Bühl trifft auf Gegenstimmen

Rund 60 Teilnehmer hatte eine Querdenken-Demonstration in Bühl am Samstag. Wie üblich, ging es dabei gegen die Corona-Regeln - und am Rande auch gegen Mütter und Kinder, die die Maskenpflicht ganz in Ordnung finden.

Gegenposition bezogen: Bei der Kundgebung auf dem Marktplatz verteidigten Mütter und Kinder die Maskenpflicht. Foto: Bernhard Margull

Es war eine Premiere auf dem Marktplatz. Seit Mai treffen sich hier samstagnachmittags die Kritiker der Corona-Politik, um gegen die aus ihrer Sicht überzogenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu protestieren, mittlerweile unter dem Querdenken-Label.

Erstmals regte sich vor Ort nun auch Widerstand gegen die Kritiker. Zwei Mütter und ihre Kinder machten mit ihren Schildern die Gegenposition deutlich: „Masken schützen auch eure Kinder“ und „Ihr liegt falsch“ hieß es da. Einzelne Teilnehmer der Kundgebung gingen die Frauen verbal heftig an und warfen ihnen vor, ihre Kinder zu missbrauchen, ein Ordner distanzierte sich für die Veranstalter aber umgehend davon. „Man muss unterschiedliche Meinungen aushalten“, konstatierte Organisator Eduard Meßmer am Mikrofon.

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