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Großer Durchbruch bleibt aus

Haushaltsberatungen in Bühl: Schulen und Musikschule geraten in den Blick der Sparpolitik

Die Stadt Bühl muss nach dem Einbruch der Gewerbesteuer in jedem Jahr sieben Millionen Euro einsparen. Bei den Haushaltsberatungen rückten auch Schulen und Musikschule in den Blickpunkt.

Hohe Fixkosten: Unabhängig von der Zahl der Schüler muss die Stadt Bühl viel Geld für die kommunalen Schulen, darunter die Realschule, ausgeben. Foto: Ulrich Coenen

Der Haushaltsentwurf der Stadt hat 586 Seiten. Er ist dick und unhandlich. Die einen Stadträte blättern auf dem Tablet im Zahlenwerk, die anderen in der umfangreichen Blättersammlung, die nur durch eine große Klammer zusammengehalten wird. Die Absicht ist immer dieselbe.

Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses sind auf der Suche nach sieben Millionen Euro, die der Kommune seit der Automobilkrise fehlen. So wird das ganze Zahlenwerk in der Haushaltsberatung durchforstet. Um es vorwegzunehmen: Der große Durchbruch ist nicht gelungen.

Dass auch die städtischen Schulen in den Blickpunkt rückten, wundert kaum. Daniel Fritz (CDU) macht darauf aufmerksam, dass es bei den Personalaufwendungen für die Schulen im Stadtgebiet große Unterschiede gibt. Sie schwanken zwischen 136.300 Euro für die Weststadtschule und 13.800 Euro für die Schartenbergschule in Eisental.

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