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Erhaltungssatzung könnte das historische Quartier retten

Im Bühler Hänferdorf wird ein Altbau nach dem anderen abgerissen

In Bühls malerischem Hänferdorf wird seit Jahren ein Altbau nach dem anderen abgerissen. Brigitte Jerebic, die Eigentümerin des historischen Gasthauses „Blume”, setzt mit einer aufwendigen Sanierung ein Signal. Retten kann den Charme des schönen Quartiers aber nur eine kommunale Erhaltungssatzung.

Große Baustelle: Das frühere Gasthaus „König David” wurde abgerissen und durch einen Neubau (rechts) ersetzt. Das Gasthaus „Blume” dahinter wird saniert. Das Schuhhaus Meier (links) ist vom Abriss bedroht. Foto: Ulrich Coenen

Es ist Heimatliebe. Denn wirtschaftlich ist die teure Sanierung des ehemaligen Gasthauses „Blume“ im Hänferdorf nicht. Brigitte Jerebic und ihr Lebensgefährte Eberhard Haas haben sich trotzdem entschlossen, das spätklassizistische Gebäude aus der Mitte des 19. Jahrhunderts nicht zu verkaufen. Das hätte den sicheren Abriss bedeutet.

Die „Blume“ steht trotz ihrer Bedeutung für Stadtbild und Stadtgeschichte nicht unter Denkmalschutz. Ein Investor würde das alte Haus sicher abreißen und durch einen größeren Neubau ersetzen.

Die „Blume“ wurde nach dem Tod des letzten Wirte-Ehepaares Meier im Juli 2018 geschlossen. „Wir hatten jede Menge Anfragen von Imbissbetreibern“, berichtete Brigitte Jerebic. Darin sah die 65-jährige pensionierte Kindergartenleiterin aber keine Perspektive.

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