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Schwerpunkt auf Zweitimpfung

Impftempo in Praxen rund um Bühl verlangsamt sich

Bringt der Wegfall der Impfpriorisierung einen Schub im Kampf gegen das Corona-Virus? Einen schnellen Effekt sehen Ärzte in Bühl und Steinbach nicht. Das hat gleich mehrere Gründe.

Die Impfpriorisierung ist weg, das bedeutet nicht, dass alle sofort dran kommen. Foto: Matthias Bein/dpa

Theoretisch kann, wer will, sich seit Montag gegen das Coronavirus impfen lassen. Praktisch aber hat die Aufhebung der Impfpriorisierung in den Hausarztpraxen zumindest flächendeckend keinen schnellen Effekt, wie ihn sich Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) davon erhofft.

Das liegt aktuell weniger an den zur Verfügung stehenden Impfdosen, als an den räumlichen und personellen Kapazitäten in den Praxen.

Anne Fleck ist Allgemeinmedizinerin in einer Bühler Gemeinschaftspraxis. Die Aufhebung der Impfpriorisierung hält sie für verfrüht. „Wir haben unsere Risikopatienten noch nicht durchgeimpft“, sagt Fleck und berichtet etwa von 60-Jährigen und chronisch kranken Frau. Die entsprechende Liste werde zuerst abgearbeitet.

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