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Forderung nach mehr Nachhaltigkeit

Klimaschutzmanager Martin Thiele aus Bühl: „Wir könnten unsere Wohnräume verkleinern“

Befeuert der Wohnungsbau die Erderwärmung? Der neue Bühler Klimaschutzmanager Martin Thiele fordert im BNN-Interview kleinere Wohnungen, klimaneutrale Heizungen und nachhaltige Baustoffe.

Kräne über Bühl: In der Kernstadt wird wegen des großen Wohnungsmangels viel gebaut. Klimaschutzmanager Martin Thiele fordert auch in der Architektur mehr Nachhaltigkeit. Foto: Ulrich Coenen

Wohnen und Bauen verbrauchen viel Energie. Unser Redaktionsmitglied Ulrich Coenen hat sich mit dem neuen Bühler Klimaschutzmanager Martin Thiele unterhalten, wie die Bürger der Stadt in Zukunft wohnen und heizen sollen.

In Bühl herrscht Wohnungsmangel. Deshalb wird viel gebaut. Wie sehen Sie das vor dem Hintergrund des Klimaschutzes?

Thiele: Zunächst, dass gebaut wird, ist nicht schlimm. Wir sollten eher darüber sprechen, wie gebaut wird – nämlich möglichst nachhaltig. Es muss ein Umdenken in der Baubranche geben. Es ist nicht im Sinne des Klimaschutzes, sich allein auf den Energieverbrauch und die Emissionen der Gebäude zu fokussieren. Es reicht beispielsweise nicht, alle Leuchten in den Bühler Rathäusern auf LED umzurüsten. Nachhaltige Baustoffe, möglichst lokal produziert und verarbeitet, sind ein weiterer Baustein hin zu einer nachhaltigen Bauweise.

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