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Schädlingsbekämpfung

Mit moderner Technik und Gift geht es den Bühler Ratten an den Kragen

Viele Menschen ekeln sich vor Ratten. Die Nager können aber auch gefährliche Krankheiten übertragen. Die Stadt Bühl will die Tiere jetzt mit moderner digitaler Technik töten. Ohne Gift geht das aber nicht.

Giftig: Anton Schmidt vom städtischen Bauhof versenkt einen Rattenköder an einem langen Draht in einem Kanalschacht. Sein Chef Siegbert Feißt schaut aufmerksam zu. Foto: Ulrich Coenen

Auf der Straße tanzen die Ratten, hat die aufgeregte Frau am Telefon gesagt. „Seit der Corona-Pandemie reagieren die Menschen auf die Nager empfindlicher“, findet Anton Schmidt, der im städtischen Bauhof für die Bekämpfung der Schädlinge zuständig ist. „Es ist aber eher ein subjektives Empfinden, das vielleicht damit zusammenhängt, dass viele Leute im Homeoffice daheim sind.

Auch Stadtrat Peter Teichmann (GAL) hat sich unlängst in einer Gemeinderatssitzung beschwert, dass ihm abends am Johannesplatz eine Ratte begegnet sei.

Siegbert Feißt, Chef des Bauhofs, stellt fest: „Menschen ekeln sich vor Ratten, weil sie im Mittelalter die Pest übertragen haben.“ Jetzt will er den Nagern mit moderner Technik an den Kragen.

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