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Neubaugebiet Hinterfeld hat Folgen für die Anwohner

Nach 50 Jahren bittet die Stadt Bühl Häuslebauer zur Kasse

Nach einem halben Jahrhundert will die Stadt Bühl Häuslebauer im Stadtteil Kappelwindeck zur Kasse bitten. Weil an der anderen Seite des Hinterfeldwegs ein Neubaugebiet entsteht, sollen die Anwohner für den Straßenausbau bezahlen. Außerdem fürchten sie, dass Teile ihrer Vorgärten der Straße zum Opfer fallen.

Tolle Aussicht: Der spektakuläre Blick auf Bühl entschädigt die Anwohner des Hinterfeldwegs aber nicht für die drohenden Straßenerschließungskosten. Rechts soll das Neubaugebiet entstehen. Foto: Ulrich Coenen

Bei Geld hört die Freundschaft auf. Die Anwohner des Hinterfeldweges im Stadtteil Kappelwindeck befürchten, dass ihnen die Stadt kräftig in die Tasche greift. Die Angst ist durchaus berechtigt, nachdem der Gemeinderat im Juli die Aufstellung des Bebauungsplans „Hinterfeldweg” beschlossen hat. Der schmale asphaltierte Wirtschaftsweg in der Vorgebirgszone mit einem phantastischen Blick auf die Kernstadt und das Rheintal wurde ab den 1970er Jahren einseitig mit Einfamilienhäusern bebaut.

Das spektakuläre Panorama könnte die Kappler jetzt teuer zu stehen kommen, denn an der anderen Straßenseite plant die Kommune das 2,3 Hektar große Neubaugebiet „Hinterfeldweg“, das das bestehende Wohngebiet „Hohbosch – Langacker – Brombach – Satz” in westlicher Richtung ergänzen soll. Weil die Eigentümer der bestehenden Einfamilienhäuser im vergangenen halben Jahrhundert noch keine Erschließungsbeiträge für den Straßenausbau bezahlt haben, werden sie in absehbarer Zukunft zur Kasse gebeten.

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