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Ersatzteil aus dem Museum

Nach mehreren Fehlversuchen: Orgelbauer repariert großherzogliche Hofuhr auf dem Ottersweierer Aspichhof

Endlich tickt sie wieder: Nachdem mehrere Uhrmacher an der charakteristischen Uhr des Aspichhofs in Ottersweier scheiterten, hat es ein Schweizer Orgelbauer geschafft, sie zu reparieren – mit Ersatzteilen aus dem Museum.

Auf die Sekunde genau: Konrad Th. Bucher stellt die Standuhr im Speisesaal nach der Atomzeit. Deren Uhrwerk treibt auch die große Hofuhr an. Fotos: Joachim Eiermann Foto: Joachim Eiermann

Mehrere Uhrmacher waren bereits gescheitert. Ihnen gelang es nicht, die große, rote Hofuhr dauerhaft in Gang zu bringen, die für den Aspichhof so charakteristisch ist wie seine Erker oder der außergewöhnliche Farbton des Sandstein-Mauerwerks.

Dem Schweizer Orgelbauer Konrad Th. Bucher ist es jetzt mit viel Akribie gelungen, die historische, original erhaltene Uhranlage wieder flott zu machen. Darüber hinaus förderte er Interessantes zur Geschichte des Chronometers zutage. Auch wenn sein Metier ein anderes ist: Der gebürtige Interlaker, der in Bern aufgewachsen und 1992 nach Deutschland ausgewandert war, hatte – da aus einem Uhrenland stammend – einen guten Ruf zu verteidigen.

Dabei wollte Aspichhof-Geschäftsführer Ewald Glaser den Orgelbaumeister im Sommer vergangenen Jahres lediglich fragen, ob er einen Uhrmacher wisse, der sich diese anspruchsvolle Aufgabe zutraue. Bucher bot stattdessen an, selbst nach dem Rechten zu schauen.

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