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Geschäftsführer Markus Tolksdorf steht vor großen Herausforderungen

Neue Strukturen bei der Lebenshilfe in Mittelbaden verärgern Eltern und Mitarbeiter

Die Lebenshilfe widmet sich dem Wohl von Menschen mit Behinderungen. Nach dem Ausscheiden des langjährigen Geschäftsführers Harald Unser gibt es unter seinem Nachfolger Umstrukturierungen. Das gefällt nicht allen Eltern und Mitarbeitern.

Neues Wohnheim: Auf dem ehemaligen Gelände des Tennisclubs in der Bühler Weststadt hat die Lebenshilfe gebaut. Hier ist auch die Geschäftsführung für den gesamten Bereich Wohnen angesiedelt. Foto: Bernhard Margull

„Wir sind eins“, lautetet das Motto der Lebenshilfe. Angeblich ist man sich beim Selbsthilfeverein für Menschen mit Behinderungen in der Region Baden-Baden, Bühl und Achern zurzeit aber nicht so einig, wie es ein sollte. Nach dem Abschied von Harald Unser als Geschäftsführer im vergangenen Jahr soll es bei der Lebenshilfe anständig krachen.

Sein Nachfolger Markus Tolksdorf hat Umstrukturierungsmaßnahmen in die Wege geleitet, die offensichtlich nicht allen Eltern und Mitarbeitern gefallen. Unser war bei der Lebenshilfe, für die er mehr als drei Jahrzehnte und seit 2004 als Geschäftsführer tätig war, eine Institution.

Tolksdorf hat Verständnis für die aktuelle Verunsicherung. „Ein neuer Geschäftsführer schaut, ob die Strukturen einer Organisation zukunftsfähig sind und ob sie für einen selbst passen“, erklärt er gegenüber dieser Zeitung.

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