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Ausstrahlung im kommenden Jahr

Schaulustige verfolgen Tatort-Dreh mit Ulrike Folkerts in Ottersweier

Kamera ab in Ottersweier: Ein Team des SWR dreht in der Gemeinde für den Tatort „Das Verhör“ mit Ulrike Folkerts. Der Krimi soll aber erst im nächsten Jahr ausgestrahlt werden.

Schauspielerin Ulrike Folkerts auf dem Gelände der Aral-Tankstelle in Ottersweier. Foto: Christiane Krause-Dimmock

Ein Highlight – nicht nur für Tatort- und Lena Odenthal-Fans – sorgte am Dienstag vor der Kirche Maria Linden in Ottersweier immer wieder für kleinere und größere Verkehrsbeeinträchtigungen. Kameras, Scheinwerfer und die SWR-Crew zogen dort die Zaungäste magisch an.

Statt am Sonntagabend zur gewohnten Sendezeit konnte man – zumindest aus der gebührenden Distanz – vom Radweg aus ein klein wenig die Geburtsstunde von „Das Verhör“ miterleben. So zumindest lautet der Arbeitstitel des Krimis mit Ulrike Folkerts in der Hauptrolle. Der schwarze BMW, mit dem man die Schauspielerin auch in früheren Folgen schon fahren sah, rollte etwa auf der K3764 (alte B3) zwischen dem Jägerkreisel Maria Linden.

Was in dem Wagen, in dem die „Kommissarin“ am Steuer saß, in diesen Momenten geschieht, darauf muss das Publikum allerdings noch ein klein wenig warten.

Ausgestrahlt wird das Ergebnis erst im kommenden Jahr, teilt der SWR mit. Noch bis Ende des Monats wird gedreht, und zwar an Schauplätzen in Ludwigshafen, im Raum Baden-Baden und bei der Deutsch-Französischen Brigade in Müllheim/Baden.

Mordmotiv in der Tatort-Folge soll Frauenhass sein

In der Folge, die dabei entsteht, befassen sich Lena Odenthal und ihre Kollegin Johanna Stern mit einem Fall, bei dem Frauenhass als Mordmotiv zugrunde liegen könnte. Als die Investmentbankerin Ann-Kathrin Werfel grausam getötet wird, fällt der erste Verdacht zunächst auf ihren Ex-Ehemann, Schreiner Patrick Werfel, dem sie häusliche Gewalt vorgeworfen hatte. Doch er kann ein Alibi vorweisen.

Interessierte Blicke: Einige Radfahrer ließen es sich nicht nehmen, bei den Dreharbeiten zuzuschauen. Foto: Christiane Krause-Dimmock

Indizien vom Fundort der Leiche führen die Kommissarinnen schließlich zu Hajo Kessler, der Soldat bei der Bundeswehr ist. Dieser Verdächtige behauptet zwar, das Opfer nicht gekannt zu haben. Doch wurde sein Wagen in der Nähe des Fundorts gesehen.

In der Befragung durch die Ermittlerinnen gibt er sich korrekt, auch charmant. Aber er neigt dabei zu Ausrastern. Die wiederum scheinen damit zu tun zu haben, dass es Frauen sind, die ihn befragen.

Lena Odenthal ist überzeugt, dass in der Psyche des Verdächtigen ein tiefsitzender Frauenhass verborgen ist. Während Johanna Stern das Umfeld des Verdächtigen untersucht, gerät die Vernehmung immer mehr zum Katz- und Mausspiel zwischen Kessler und Lena Odenthal, die alles daransetzt, ihn in die Enge zu treiben.

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