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Bohrungen an 66 Stellen

Suche nach PFC im Grundwasser im Raum Bühl geht weiter

Wie hoch ist die PFC-Belastung im Grundwasser in Mittelbaden? Bohrungen im Raum Bühl sollen nun neue Erkenntnisse bringen.

Für weitere PFC-Untersuchungen werden im Bühler Raum in den nächsten Wochen Grundwasserproben an 66 verschiedenen Messstellen entnommen Foto: Patricia Klatt

Auf dem Acker wächst der Mais, unter dem Acker fließen per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) im Grundwasser. Aber wie viel davon, in welcher Tiefe und in welche Richtung verbreiten sich diese Chemikalien denn nun genau?

Um diese und weitere Fragen zu klären, ist eine neue Runde in Sachen PFC-Untersuchungen angelaufen. Im Teilbearbeitungsgebiet Steinbach-Bühl-Vimbuch werden in den nächsten Wochen von der R&H GmbH, einer Spezial-Firma aus Nürnberg, Grundwasserproben an 66 Messstellen in fünf bis sieben Metern Tiefe entnommen.

„Das ist Teil der Detailuntersuchungen, die durchgeführt werden müssen“, erklärt Reiner Söhlmann von der PFC-Geschäftsstelle des Landratsamtes. „Die Grundwasserbohrungen werden mit einem Direct-Push-Verfahren errichtet“, erläutert Michael Reinhard von der Arcadis GmbH, die als beauftragtes Gutachterbüro die ganzen Untersuchungen koordiniert. Dieses Verfahren wurde entwickelt, um Untergrundkontaminationen umfassender und schneller untersuchen zu können.

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