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Staatsanwalt stellt Ermittlungen ein

Querdenker-Arzt ruft „Heil Hitler“ und vergleicht Corona-Impfstoff mit Nazi-Menschenversuchen

Ein Arzt grüßte auf einer Querdenker-Demo in Bühl mit „Heil Hitler“ und verglich Corona-Impfstoffe mit den Menschenversuchen des Nazi-Arztes Josef Mengele. Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden stellte die Ermittlungen ein.

Querdenken bei Schmuddelwetter: Der Arzt aus Mittelbaden soll seinen NS-Vergleich bei einer Querdenker-Demonstration, wie dieser, auf dem Europaplatz in Bühl gezogen haben. Dort soll er auch Polizeibeamte mit „Heil Hitler“ begrüßt haben. Foto: Jörg Seiler

Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden hat das Ermittlungsverfahren gegen einen Arzt aus Mittelbaden eingestellt. Er soll in Zusammenhang mit einer Querdenker-Demonstration am 5. Dezember auf dem Europaplatz in Bühl „Heil Hitler“ gerufen haben. Außerdem soll er die Corona-Impfstoffe mit den Menschenversuchen des NS-Arztes Josef Mengele verglichen haben.

Nach Auskunft von Michael Klose, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, wurde das Verfahren eingestellt, weil die verfassungsfeindliche Parole nicht öffentlich geäußert wurde.

Lediglich ein Polizeibeamter und ein Mitarbeiter der Ortspolizeibehörde der Stadt Bühl hätten sie gehört. Damit habe es keine öffentliche Verbreitung gegeben.

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