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Strenge Vorgaben sollen Stadtbild erhalten

Sanierungsgebiet Bühler Südstadt: Gemeinderat beschließt knallharte Regeln

Der „Südliche Stadteingang“ ist das letzte Sanierungsgebiet in der Bühler Kernstadt. Der Gemeinderat formuliert knallharte Regeln. Die Stadtentwicklung soll nicht aus dem Ruder laufen.

Ein Knackpunkt mitten im Sanierungsgebiet: Die katholische Pfarrgemeinde will sich vom Gemeindehaus Alban Stolz trennen. Das entstand Mitte der 1960er Jahren als Ergebnis eines Wettbewerbs nach Plänen von Dieter Wurm. Dass es erhalten bleibt, ist unwahrscheinlich. Foto: Ulrich Coenen

Mit knallharten Sanierungsrichtlinien will der Gemeinderat das Erscheinungsbild der Südstadt erhalten und das Quartier, das eigentlich viel mehr als ein Quartier ist, behutsam weiterentwickeln. Die Grenzen für das Sanierungsgebiet „Südlicher Stadteingang“ hat die Kommune im Hinblick auf mögliche Fördergelder extrem weit gezogen.

Das letzte Sanierungsgebiet der Kernstadt ist etwa 13,5 Hektar groß und erstreckt sich von der Bühlotbrücke bis zur Bühlertalstraße entlang der Hauptstraße. Es umfasst auch das Haus-Alban-Stolz, von dem sich die katholische Pfarrgemeinde trennen will und das vermutlich durch einen Neubau ersetzt wird, den Stadtgarten und die Eisenbahnstraße bis zur Herbert-Odenheimer-Straße. Der unmittelbare südliche Stadteingang vom Kreisverkehr an der Jäger-Tankstelle bis zur Bühlertalstraße gehört nicht zum Sanierungsgebiet.

Barbara Thévenot, Abteilungsleiterin Stadtentwicklung im Rathaus, bezeichnete das Sanierungsgebiet in der Gemeinderatssitzung als ausgesprochen inhomogen. Das ist es wegen der weit gezogenen Grenzen – wenig überraschend – in der Tat. Die Hauptstraße hat als Geschäftsstraße beispielsweise einen völlig anderen Charakter als die Wiedigstraße oder der Stadtgarten. Thévenot beschrieb dies anhand der verschiedenen Gebäudetypen. Neben reinen Wohnhäusern gibt es Wohn- und Geschäftshäuser sowie Gebäude mit öffentlicher Nutzung.

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