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Konflikt zwischen IG Metall und Geschäftsführung

Schaeffler in Bühl: Trotz Stellenabbau werden Leiharbeiter angeheuert

Die Vertrauensleute der IG Metall bei Schaeffler wollen nicht, dass der Konzern die europäischen Standorte gegeneinander ausspielt. Trotz Stellenabbau werden jetzt Leiharbeiter angeheuert. Schaeffler weist die Vorwürfe zurück.

Bedrohte Arbeitsplätze: Die Vertrauensleute der IG Metall machen sich Sorgen um die Zukunft von Schaeffler in Bühl. Foto: Ulrich Coenen

Es ist ein Aufruf. Die Vertrauensleute der IG Metall (IGM) bei Schaeffler fordern mehr Solidarität, sowohl im Betrieb als auch international. Eine Delegation hat Fragen zur Zukunft von Schaeffler Automotive, dem größten Arbeitgeber in der Stadt Bühl, beantwortet.

David Springmann, Vertrauenskörperleiter und Sprecher des Gremiums, Stefan Bühler, der gleichzeitig freigestellter Betriebsrat ist, und Werner Schmitt, ein weiterer Betriebsrat, wollen nicht, dass ein Keil zwischen die Werke getrieben wird. Deshalb haben sie ein Netzwerk gegründet. „Die Belegschaften werden standortübergreifend gegeneinander ausgespielt“, sagt Werner Schmitt.

„Wir haben uns deshalb mit den Kollegen in Ungarn ausgetauscht“, ergänzt Stefan Bühler. „Dort legt der Arbeitgeber dieselbe Rhetorik an den Tag wie hier. Bei uns droht man mit Verlagerungen nach Ungarn, dort mit Rückverlagerungen nach Deutschland.“

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