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Schwarzwald

Schnee-Ausflüge: Verkehrschaos verlagert sich auf Neusatz und Bühlertal

Wenn Zufahrtsstraßen ins Höhengebiet gesperrt sind, suchen Auswärtige andere Lösungen. Was auffällt: Dreistigkeit und Schamlosigkeit nehmen zu.

Wolfgang Denu vor seiner Streuobstwiese. Absperrband und Pfosten wurden am Wochenende mutwillig entfernt, die Wiese als Parkplatz missbraucht. Foto: Katrin König-Derki

Am Sonntag war Wolfgang Denu aus Neusatzeck im Höhengebiet Langlaufski fahren. Er brach schon in der Dunkelheit auf, um weder vor einer Straßensperrung zu stehen noch vor einem überfüllten Parkplatz, und kam nach zwei Stunden bei starkem Gegenverkehr heim. Dort wurde er zum wiederholten Male zum Beobachter des Geschehens vor seinem Haus an der Schwarzwaldstraße.

Er beschreibt die Zustände bildhaft und gern mit beißender Ironie. Auch die Fakten allein sprechen allerdings für sich: 1.900 Autos, die an seinem Haus vorbeifuhren, zählte Denu neulich in einem Zeitraum von vier Stunden.

Und sobald die Zufahrtswege gen Unterstmatt abgeriegelt werden, verlagert sich das Chaos im Höhengebiet stets auch auf Neusatzeck: Denus Einfahrt und Garage waren am Sonntag erneut in kürzester Zeit zugeparkt; das aus leidvoller Erfahrung bereits angebrachte Absperrband vor der privaten Streuobstwiese neben seinem Haus wurde samt Pfosten heruntergerissen und die Wiese ebenfalls in einen „Parkplatz“ verwandelt.

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