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Aufregung und böse Nachrichten

Shitstorm nach Gegendemo gegen Querdenker in Bühl: Mutter wehrt sich gegen Vorwürfe der Maskengegner

Während und nach der Querdenker-Demo in Bühl mussten sich zwei Mütter viel anhören, die Rede ist von einem Shitstorm. Sie hatten die Maskenpflicht verteidigt. Eine der beiden Frauen erläutert jetzt ihre Motive.

„Mundschutz tragen“ lautet die Devise - denn die Zahlen der Neuinfektionen sind weiterhin hoch. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Sie würde es wieder tun. Sandra Knauer stand am vergangenen Samstag mit einer Freundin und zwei Kindern am Rande der Querdenker-Demo gegen die Corona-Auflagen auf dem Bühler Marktplatz und verteidigte die Maskenpflicht. Schon auf dem Platz seien sie verbal angegangen worden, doch der später in den Sozialen Medien über sie hingwegfegende Shitstorm sei noch um einiges heftiger gewesen: „Dort sammelten sich nämlich Kommentare, die uns beide persönlich treffen sollten und viel verletzender waren“, sagt Knauer. Genau wegen solcher Folgen einer frei und sachlich geäußerten Meinung will sie ihren Namen jetzt auch nicht in der Zeitung lesen – Sandra Knauer ist nicht ihr wirklicher Name, die Redaktion hat ihn geändert.

Die Mutter hatte sich mit einem Schreiben an die Redaktion gewandt, um ihre Motive zu erläutern. Es sei ihr klar gewesen, dass die Maskengegner ihrer Freundin und ihr vorwerfen würden, dass sie ihre Kinder missbrauchen würden. Die Heftigkeit der Kommentare aber habe sie doch überrascht, wobei es aber auch unterstützende Kommentare gab.

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