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Nächste Sperrung wird aufgehoben

Der Ausbau der B3 neu bei Sinzheim kommt voran: Der aktuelle Zeitplan

Nach der Beseitigung der Vollsperrung voraussichtlich am 14. Oktober wird ein weiteres Stück der B3 neu bei Sinzheim freigegeben. Wie es weitergeht.

Die Fahrbahndecke wird bis einschließlich Einfahrt Breiter Weg bald fertig sein, teilen Projektleiter Yannik Zürn und Referatsleiter Jürgen Genthner mit.
Foto: Foto: Andreas Bühler

Ein weiterer Schritt für den Ausbau der B3 neu ist in Sichtweite: „Voraussichtlich wird der Abschnitt südlich von Sinzheim ausgehend vom P+M-Parkplatz bis auf Höhe Breite Weg, das ist die Einmündung zur ZG, bis voraussichtlich 14. Oktober fertig gestellt sein. Bis dorthin muss noch die Asphaltdecke ungefähr ab der Halberstunger Unterführung aufgebracht werden“, blickt Jürgen Genthner, Leiter des Baureferates Mitte im Regierungspräsidium Karlsruhe auf die Aufhebung der Vollsperrung.

Danach geht es parallel zur weiteren Fertigstellung der Lärmschutzwand zwischen der Rheintalstrecke der Deutschen Bahn und der B3 neu am nördlichen Ende des sogenannten Lückenschlusses weiter.

„Dies und die Arbeiten an der neuen Straße stehen dann in zwei Ausbauschritten im nächsten Jahr an“, beschreibt Projektleiter Yannik Zürn vom Regierungspräsidium bei einer Besichtigung der Baustelle die weiteren Planungen.

Lärmschutz an der B3 wird verbessert

Bis voraussichtlich Ende November sollen dann auch die Lärmschutzwände fertig sein. Die Erneuerung war auch wegen instabiler Pfeiler notwendig geworden, die in den zurückliegenden Hitzesommern den Halt im Untergrund verloren hatten. Die Kosten für die Ertüchtigung der Lärmschutzwand summieren sich auf, den Planungen zufolge, 15 Millionen Euro, die sich der Bund als Bauherr der neuen Bundesstraße und die Deutsche Bahn teilen.

Nun geht es am Ende der Lücke im Norden weiter. „Die nun anstehenden Arbeiten umfassen die Strecke zwischen der Firma Gille Holzbau und der südlichen Rampe der B500“, erklärt Zürn. Für die Dauer dieser Sperrung gibt es für die Firma Reisser eine Anbindung von der rückwärtigen Seite.

Die rund 800 Meter zwischen Gille Holzbau und der B500 gestalten sich nach Angaben des Bauleiters wesentlich aufwendiger, da der zur Verfügung stehende Raum auch für den Kanal zwischen der Straße und der Lärmschutzwand viel geringer ist.

Ein Gleis der Rheintalbahn wird nachts gesperrt

Der Entwässerungskanal ist wegen der vermehrten Starkregen-Ereignisse notwendig, um eine zügige und gute Entwässerung der Straße und der viel befahrenen Rheintal-Bahnstrecke zu gewährleisten. Für die Arbeiten unweit der Gleise gibt es erhöhte Sicherheitsvorschriften.

„Dafür muss ein Gleis für den Zugverkehr gesperrt werden. Und das geht wegen der hohen Zugfrequenz auf der Rheintalschiene nur nachts“, führt Genthner weiter aus. Durch diese Umstände werden die Bauarbeiten und damit auch die Sperrung wohl erst kurz vor Weihnachten beendet sein.

Zudem gibt es noch weitere kleinere Projekte entlang der Ausbaustrecke. So ist die Einfahrt Breiter Weg in die B3 neu breiter gestaltet worden. „Deswegen haben wir hier einen Teil der vorhandenen Böschung abgetragen. Zur Sicherung entsteht hier eine recht breite Mauer“, geht er auf die Gestaltung dieser Einfahrt ein, die zudem gegen Ende der Ausbauarbeiten auch mit einer Ampelanlage ausgestattet wird.

Der zurückliegende Sommer mit den außergewöhnlich hohen Temperaturen über einen langen Zeitraum habe die Bauarbeiten nicht gebremst. „Auch mit den Lieferungen der verschiedenen Bauteile hat alles gut geklappt“, sagt Genthner zufrieden.

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