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Ausschuss vergibt Fensterreinigung

Stadt Bühl will kein Lohndumping bei den Fensterputzern im Rathaus

Wenn es um Fensterreinigung geht, schrillen im Bühler Rathaus die Alarmglocken. In der Branche gibt es schwarze Schafe, die keinen Mindestlohn zahlen. Deshalb werden die Angebote der Reinigungsfirmen gründlich geprüft. Nur zwei wurden zugelassen.

Es geht um den Mindestlohn: Der Technische Ausschuss der Stadt Bühl hat die Glas- und Fensterreinigungsarbeiten an öffentlichen Gebäuden bis 2025 vergeben. In dieser Branche prüft die Stadtverwaltung regelmäßig gründlich, ob die Mitarbeiter korrekt bezahlt werden. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Die Vergabe von Glas- und Fensterreinigungsarbeiten an städtischen Gebäuden stand auf der Tagesordnung des Technischen Ausschusses. Das zunächst harmlos klingende Thema ist immer kritisch, weil es diese Branche mit den Mindestlöhnen nicht immer so ganz genau nimmt.

Außerdem beschäftigte sich das Gremium mit der Vergabe von Grünflächenarbeiten, die der Bauhof nicht schafft. Da gab es wiederum Zweifel an der Fachkompetenz der Unternehmen.

Doch der Reihe nach: Der bis Ende 2020 laufende Vertrag der Stadt für die Fensterreinigung bei kommunalen Gebäuden wurde ordentlich gekündigt und musste nun für die Jahre bis 2025 neu ausgeschrieben werden. Das Auftragsvolumen umfasst laut Verwaltungsvorlage immerhin 76 Objekte mit einer Gesamtglasfläche von 22.484 Quadratmetern, die beidseitig mit Rahmen geputzt werden müssen. Im Rathaus gingen acht Bewerbungen ein. Der Vertrag soll zunächst bis 2023 geschlossen werden und verlängert sich bis 2025, wenn er nicht gekündigt wird.

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