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Bürger wollen keine riesigen Masten

Trasse bei Weitenung: Gemeinderat Bühl droht Stromnetzbetreiber mit Gang vors Gericht

Der Gemeinderat Bühl will notfalls rechtliche Schritte ergreifen. Im Stadtteil Weitenung wollen die Bürger keine bis zu 82 Meter hohen Masten direkt neben ihren Wohnhäusern. Die Stadträte geben ihnen volle Rückendeckung.

Bedrohlich: Die Stromleitungen führen unmittelbar am Bühler Stadtteil Weitenung vorbei. Die neuen Masten sollen noch deutlich höher werden. Foto: Bernhard Margull

Der Bühler Gemeinderat droht dem Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Stromnetzbetreiber Transnet BW ganz offen mit dem Gang vor den Kadi. Die geplante 120 Kilometer lange Stromleitung Daxlanden – Eichstetten quer durch das Bühler Stadtgebiet sorgt bei den Kommunalpolitikern weiterhin für Unmut. Einstimmig hat das Gremium eine Stellungnahme an das Regierungspräsidium Karlsruhe beschlossen, in der die geplante Trassenführung über Weitenunger Gemarkung erneut abgelehnt wird.

Gemeinde fordert andere Trassenführung

Das Regierungspräsidium hat die Stadt bereits im Juni 2020 im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens aufgefordert, sich zu äußern. Das haben Stadtverwaltung und Gemeinderat im Spätsommer unmissverständlich getan. Sie fordern von Transnet eine Trassenführung, die vom Dorf abrückt und parallel zur Autobahn führt.

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