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Amtseinführung

Tulla-Schule in Bühl-Vimbuch begrüßt Nicole Siefert offiziell als Schulleiterin

Zwei Jahre war Nicole Siefert kommissarische Rektorin an der Vimbucher Tulla-Schule. Am Freitag endete die Zeit der Ungewissheit.

Freude über die neue Schulleiterin Nicole Siefert: Bürgermeister Daniel Fritz, Schulamtsdirektorin Gabriele Jäger, Nicole Siefert, Doris Kuderer und OB Hubert Schnurr (von links)
Freude über die neue Schulleiterin: Bürgermeister Daniel Fritz, Schulamtsdirektorin Gabriele Jäger, Nicole Siefert, Doris Kuderer und OB Hubert Schnurr (von links) Foto: Judith Feuerer

„Hallelujah – die school of Tulla“ hat ganz offiziell wieder eine Schulleiterin. Äußerst bewegend und zu Tränen rührend fasste der Chor der Vimbucher Tullaschule die vergangenen Jahre der Ungewissheit mit Leonard Cohens Hallelujah zusammen.

Dem Grundschulchor, von Martin Ebert geleitet, oblag die Eröffnung der Amtseinführung von Nicole Siefert als neue Schulleiterin der Grundschule. „Wir sind glücklich, dass du den Schritt gewagt und dich beworben hast“, erklärte Ebert, der als dienstältester Kollege die festliche Feier in der Tulla-Schule moderierte.

Seit 1998 Lehrkraft in Bühl-Vimbuch

Aus sämtlichen Beiträgen und Reden sprach am Freitagmorgen die große Freude darüber, dass Nicole Siefert nun Rektorin ist. Schließlich ist sie bereits seit 1998 an der Vimbucher Schule. Bereits seit zwei Jahren hatte sie die Funktion der kommissarischen Schulleiterin. Nicht nur Schulamtsdirektorin Jäger wies darauf hin, dass „alle Sorge hatten, dass die Stelle nicht besetzt werden kann“. Die Unsicherheit über die Leitung der Schule schwang in einigen Reden mit.

Einfach war der Start für Nicole Siefert mitten in Corona-Zeiten nicht. Neben Corona-Regeln umzusetzen, galt es eine VKL-Klasse einzurichten, den Förderverein auf neue Füße zu stellen und die Digitalisierung an der Schule voranzutreiben, resümierte Siefert selbst die letzten beiden Jahre.

Asbest im Altbau war Hiobsbotschaft

Die größte Hiobsbotschaft erreichte sie im Februar 2023, als sich herausstellte, dass das Erdgeschoss im Altbau aufgrund von Asbest-Entdeckung geschlossen werden musste.

Dafür gab es aber auch viele positive Erlebnisse, erinnerte sie an die erfolgreiche Neuaufstellung des Fördervereins, den Spendenlauf und an ein überwältigendes Schulfest mit „tollen Projekttagen“. Zu den neusten Projekten zählt die Einrichtung einer Bläserklasse sowie eine neue Homepage für die Schule.

Große Herausforderungen warten auf die neue Rektorin

„Die Herausforderungen werden nicht weniger“, meinte Schulamtsdirektorin Gabriele Jäger mit Blick auf Themen wie Digitalisierung, Ganztagsschule oder auch Künstliche Intelligenz. Da müsse man schon ein Alleskönner sein und brauche vielleicht doch „Superkräfte“. Nicole Siefert überzeuge jedenfalls als glaubwürdige, verantwortungsbewusste und kompetente Rektorin, die „die Tullaschule nun sicher fahren und steuern werde mit ganz unterschiedlichen Passagieren“, zog Jäger Parallelen zum Autofahren.

Oberbürgermeister Hubert Schnurr urteilte, „heutzutage müssen Schulleiter und Schulleiterinnen wahre Multitalente sein“, da so viele Ansprüche und Erwartungen an sie herangetragen werden. Davon wie Unterrichtung und Erziehung erfüllen, hänge auch das Schicksal einer Dorf- oder städtischen Gemeinschaft ab, meinte er.

Schule und Ort eng miteinander verwoben

Wie eng Schule und Ort verwoben sind, zeigte sich an den Grußworten von Ortsvorsteher Manuel Royal und Vereinsvertreter Frank Kistner. So beteiligt sich die Schule am Dorffest und Weihnachtsmarkt und nimmt Rücksicht auf die Interessen der Vereine in der Halle. „Das ist ein gutes Miteinander“, lobte Kistner, der sich vor allem auch über die neue Bläserklasse in Kooperation mit den Musikvereinen freute. Ortsvorsteher Royal bekannte: „Sie sind meine Wunschlösung.“ Er habe sich keine bessere Schulleiterin vorstellen können.

Thema in diesem Jahr werde die Entscheidung sein, wie es mit der Schule nun wegen der Schadstoffbelastung weitergehe. „Vielleicht erleben Sie sogar den Bau einer neuen Schule.“

Gutes Netzwerk der Rektoren

Auf weitere gute Zusammenarbeit freute sich auch die geschäftsführende Schulleiterin Constanze Velimvassakis, die auf das gute Netzwerk der Rektoren verwies, das sich über Bühl hinaus erstrecke. So waren auch zahlreiche Schulleiterkolleginnen zur Einführung nach Vimbuch gekommen. Wie alle Redner rief auch Velimvassakis sie auf, ihre Menschlichkeit zu bewahren und den Blick auf das wichtigste, die Kinder. „Was brauchen die Kinder, was die Kollegen“, fasste sie als „Konzentrieren auf das Wesentliche“ zusammen.

Auch Elternbeiratsvorsitzende Simone Meier wies auf die Bedeutung der Kinder hin und bescheinigte Siefert, dass sie es schaffe, Menschen zu motivieren. Die Kolleginnen überbrachten in Reimform ihre Glückwünsche und Dankesworte und sorgten mit einem Superman-T-Shirt für die passende Dienstkleidung. Schließlich sei ein Lehrer wie Superman gefordert, mit vielen Themen und als „Bindeglied zwischen Schulamt und Realität“.

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