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Herbizid wird noch eingesetzt

Wirtschaftlichkeit fraglich: Wegen des Glyphosat-Verbots könnten Weinanbau-Flächen rund um Bühl wegfallen

2024 wird das Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat verboten. Die Winzer rund um Bühl haben noch keine ernsthafte Alternative gefunden. Es droht, dass Weinanbau-Flächen wegen fehlender Wirtschaftlichkeit wegfallen.

Weinberg Sternenberg mit Einsatz Glyphosat Foto: Andreas Bühler

Das angehende Frühjahr lockt in die Natur. Ob beim Spaziergang oder beim Biken auf den Wegen in den Obstanlagen oder mitten in den Weinbergen um Bühl herum: Jetzt gehen die ersten Landwirte mit der kleinen Rückenspritze herum und sprühen eine Flüssigkeit unter die Stämme bei Obstbäumen oder in den Rebzeilen.

Dort wird es alsbald gelb, es wächst nichts mehr, die Pflanzen verdorren. Es handelt sich um das umstrittene Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat, das bald aus dem Verkehr gezogen wird. Nach zähem Ringen zwischen den Ministerien für Umwelt und Landwirtschaft hat sich das Bundeskabinett auf ein Verbot des Mittels Glyphosat im Jahr 2024 verständigt.

„Eine Alternative ist noch nicht gefunden. Wir hängen bei Glyphosat in der Luft“, erklärt Ralf Schäfer, Geschäftsführer bei den Affentaler Winzern. Und auch beim Weinbauverband in Freiburg ist klar: „Es wird problematisch für unsere Winzer, wenn es zu Glyphosat keine Alternativen geben wird“, stellt Weinbaupräsident Peter Wohlfarth fest.

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