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Serie: Mittelbadische Sportgeschichten

Ein Ausgleichstor machte Dubravko Kolinger zum Aufstiegshelden

Der FC St. Pauli gilt als Kultverein in der deutschen Fußball-Landschaft. Der Muggensturmer Dubravko Kolinger war in der Saison 2000/01 maßgeblich an deren Aufstieg in die Bundesliga beteiligt und hat damit ein Stück Clubgeschichte geschrieben.

Moment des Triumphs: Trainer Dietmar Demuth (links) und Dubravko Kolinger feiern im Mai 2001 mit dem FC St. Pauli im Nürnberger Frankenstadion den Aufstieg in die Bundesliga. Foto: imago/SPHO-C

So etwas vergisst man nicht – nie. Es war am letzten Zweitliga-Spieltag der Saison 2000/01. Der FC St. Pauli benötigte im Fernduell mit dem SV Waldhof Mannheim einen Sieg beim bereits als Meister feststehenden 1. FC Nürnberg, um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga perfekt zu machen. Doch danach sah es zunächst nicht aus. St. Pauli geriet früh mit 0:1 in Rückstand.

Dann die Szene, die der aus Muggensturm stammende Dubravko Kolinger für immer im Gedächtnis abgespeichert hat. Kurz vor der Halbzeit starteten die Gäste noch einmal einen Angriff auf das von Nationalkeeper Andreas Köpke gehütete Nürnberger Tor. „Dubi“ Kolinger näherte sich dem gegnerischen Strafraum und brachte sich in Position. „Zlatan, leg‘ ab“, rief er seinem Mitspieler Bajramovic noch zu – danach ging alles ganz schnell. „Der Ball kam gut, ich habe ihn voll getroffen und aus 20 Metern unerreichbar für Köpke das 1:1 erzielt“, erzählt Kolinger.

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