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Rückblick auf schwierige Zeiten

Fußball-Schiedsrichter des Bezirks Baden-Baden treffen sich unterm Tribünendach in Gaggenau

Die Jahreshauptversammlung der Fußball-Schiedsrichtervereinigung Baden-Baden fand erstmals im Freien, im Gaggenauer Traischbachstadion statt. Die Unparteiischen blickten auf zwei Jahre voller Herausforderungen.

Bezirks-Schiedsrichter-Obmann Bernhard Zerr (rechts), der in seinem Amt bestätigt wurde, zog in Gaggenau die Bilanz der vergangenen beiden Jahre. Foto: Hans-Jürgen Collet

Unter dem Tribünendach des Gaggenauer Traischbachstadions herrschte endlich wieder einmal Leben. Die rund 130 Männer und Frauen, die auf den Bänken Platz genommen hatten, bildeten freilich nicht die Kulisse eines Spiels des einheimischen VFB, sie waren vielmehr der Einladung zur Jahreshauptversammlung der Fußball-Schiedsrichtervereinigung Baden-Baden gefolgt.

Bezirks-Schiedsrichter-Obmann (BSO) Bernhard Zerr (Ottersweier) und seinen Mitstreitern war daran gelegen, die Versammlung unter den vorgegebenen Vorschriften möglichst schnell und reibungslos über die Bühne zu bringen.

Dieses Vorhaben konnte in die Tat umgesetzt werden. Die Tagesordnung wurde zügig abgearbeitet, Diskussionen gab es keine. Dabei machte BSO Zerr in seinem Tätigkeitsbericht, der die Runden 2019/20 und 2020/21 umfasste, deutlich, dass auch die Schiedsrichterei angesichts der Corona-Problematik vor großen Herausforderungen stand.

Wir haben versucht, das Bestmögliche aus der Situation zu machen.
Bernhard Zerr, Bezirks-Schiedsrichter-Obmann

„Wir haben versucht, das Bestmögliche aus der Situation zu machen“, so Zerr, der im sportlichen Bereich den Erfolgsweg von Bundesliga-Schiedsrichter Daniel Schlager (Hügelsheim) hervorhob.

Keine Konkurrenzsituation in der Kreisliga A und Bezirksliga

Positive Schlagzeilen schrieb unter anderem auch Sina Gieringer (Sinzheim), die in der B-Juniorinnnen-Bundesliga und Männer-Landesliga pfeift sowie als Assistentin in der Zweiten Frauen-Bundesliga zum Einsatz kommt.

Sorgen bereitet Zerr die Tatsache, „dass die niedrigen Teilnehmerzahlen bei den Neulingslehrgängen nun auch in der Klassifizierungsliste durchschlagen“. Dies zeige sich vor allem in der Kreisliga A und in der Bezirksliga, in denen von einer Konkurrenzsituation unter den Schiedsrichtern nicht gesprochen werden könne.

„Wir sind mit der Qualität der Schiedsrichter und deren positiven Entwicklung sehr zufrieden, lediglich die Quantität wird uns zunehmend vor Herausforderungen stellen“, merkte Zerr an. Immerhin konnte der BSO vermelden, dass die Zahl der Mitglieder in der Schiedsrichtervereinigung des Bezirks konstant bei 210 geblieben ist.

Alle Amtsinhaber bei Versammlung in Gaggenau wiedergewählt

Problemlos gingen die von Verbands-Schiedsrichter-Obmann Ralf Brombacher (Kandern) vorgenommene Entlastung des geschäftsführenden Bezirks-Schiedsrichterausschusses und die Wahlen über die Bühne.

20 Jahre als Schiedsrichter aktiv: VSO Ralf Brombacher (links) und BSO Bernhard Zerr (rechts) ehrten Siegfried Marsetz (von links), Rainer Heiland und Mihael Polanec. Foto: Hans-Jürgen Collet

Einstimmig wurden in ihren Ämtern bestätigt: BSO Bernhard Zerr, Schriftführer/Kassier Uwe Pfau, Lehrwart Christian Rose, Seniorenspielleiter Torsten Mieling, Juniorenspielleiter Ilker Kaya, Jungschiedsrichter-Obmann Christian Schnurr, die Beisitzer Daniel Schlager und Reiner Dehmelt sowie die Beisitzer in der Spruchkammer Christian Burck, Daniel Kossmann und Wolfgang Kurzmann. Letzterer wurde als Beobachter verabschiedet.

Eine angenehme Aufgabe war die Ehrung von Rainer Heiland (VfB Unzhurst), Siegfried Marsetz (Frankonia Rastatt) und Mihael Polanec (FV Bad Rotenfels), die für 20 Jahre im Dienst der Schiedsrichterei mit der Silbernen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet wurden.

Am Ende der harmonisch verlaufenen Versammlung meinte Bernhard Zerr: „Ich wünsche uns allen, dass wir nun wieder zu einer neuen Normalität zurückkehren können.“

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