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Betrug

18-Jähriger aus Gaggenau wird Opfer von „Sextortion“

Nachdem ein 18-Jähriger aus Gaggenau einer unbekannten Person online intime Bilder geschickt hatte, versuchte sein Gegenüber ihn zu erpressen. Als nach einer ersten Geldzahlung erneute Forderungen kam, wandte sich der Heranwachsende an die Polizei.

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Über eine Social Media-Plattform kam der 18-Jährige in Kontakt mit seinem Erpresser (Symbolbild). Foto: Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ein 18-Jähriger ist zwischen Dienstag und Mittwoch Opfer sogenannter „Sextortion“ geworden. Die Polizei teilte mit, dass ihn eine unbekannte Person über eine Online-Plattform angeschrieben und zum Austausch intimer Fotos aufgefordert hatte. Im Anschluss forderte ihn die Person auf, ihr mehrere hundert Euro zu überweisen. Sollte er den Anweisungen nicht folgen, würden die intimen Bilder an seine Kontakte geschickt werden.

Nachdem der Heranwachsende am Dienstag einen Betrag im niedrigen dreistelligen Bereich überwiesen hatte, folgte am anschließenden Mittwoch direkt die Forderung nach einer weiteren Überweisung. Einige der intimen Aufnahmen wurden in dieser Zeit bereits an Kontakte des jungen Mannes weitergeleitet. Das Opfer erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei.

„Sextortion“ ist eine Deliktsform, bei welchem dem Opfer mit der Veröffentlichung von Nacktfotos oder – Videos gedroht wird. Wie auch im aktuellen Fall, ist die Vorgehensweise der Täter genauso einfach wie hinterhältig. Nachdem die Betrüger mit den späteren Geschädigten über soziale Plattformen in Kontakt getreten sind, schickt der Betrüger ein vermeintlich intimes Foto von sich selbst.

Anschließend erhält das Opfer die Aufforderung ebenfalls sexuelle Aufnahmen zu versenden, ansonsten sei die Unterhaltung beendet. Nach dem Übersenden der Aufnahmen folgt dann die Drohung, das Bild oder Video im Netz zu veröffentlichen, wenn die Zahlung des geforderten Geldbetrags nicht erfolgt.

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