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Nach Schließungen

Apotheken im Murgtal organisieren Notdienst neu

Der Apotheken-Notdienst im Murgtal wird neu aufgestellt. Nach einer Reihe von Schließungen werden die Murgtal-Apotheken ab Juni in die Notdienstkreise Baden-Baden und Rastatt integriert.

Weil mehrere Apotheken im Murgtal geschlossen haben, wird der Notdienst umstrukturiert. Foto: Oliver Berg/dpa

Der Apotheken-Notdienstkreis Gaggenau wird Ende Mai aufgelöst. Das teilt die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg in ihrem Notdienstnewsletter mit. Er besteht aus Apotheken aus Gaggenau, Gernsbach, Loffenau, Weisenbach und Forbach. Sie werden ab Juni in die Notdienstkreise Baden-Baden und Rastatt eingebunden.

Was das im Detail für die Apotheken und die Kunden bedeutet, wird Tatjana Zambo am Freitag bei einem Pressegespräch erläutern. Sie ist Apothekerin in Gaggenau und Vorsitzende des Landesapothekerverbands Baden Württemberg.

Laut der Landesapothekerkammer wird der Notdienst neu aufgestellt, weil Apotheken im Bereich Gaggenau geschlossen haben. Wie berichtet, hat das Murgtal in den vergangenen Monaten drei Anlaufstellen verloren: Zum 31. März 2021 haben die Sonnen-Apotheke in Bad Rotenfels und die Johannes-Apotheke in Forbach geschlossen. Ende Mai 2020 hat die Flößer-Apotheke in Gaggenau-Hörden ihren Betrieb eingestellt.

Eine Apotheke im Murgtal könnte wieder öffnen

Bislang gibt es nur für die Johannes-Apotheke eine vage Öffnungsperspektive: Der Apotheker Karl-Heinz Wilhelm kündigte in einer Gemeinderatssitzung an, den Betrieb bei einer besseren Personalsituation wieder aufzunehmen.

Vorerst wolle er die Räumlichkeiten weiter mieten und als Lagerraum nutzen. An diesem Plan halte er weiterhin fest, bestätigt er auf Nachfrage. Die Personalsuche laufe.

Wilhelm betreibt drei weitere Apotheken: die Wendelinus Apotheke in Weisenbach, die Marien-Apotheke in Schutterwald und die Schwarzwald-Apotheke in Alpirsbach.

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