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Aufspaltung des Konzerns

Aus Daimler wird Mercedes-Benz und Daimler Truck: Welche Folgen hat das für die Standorte in der Region?

Die „Daimler AG“ spaltet sich auf. Autos werden in der „Mercedes-Benz AG“ produziert, Lastwagen und Omnibusse in der „Daimler Truck AG“. Das hat auch Folgen für die großen Standorte in Nord- und Mittelbaden sowie in der Südpfalz.

Die großen Standorte in Nord- und Mittelbaden sowie in der Südpfalz gehören künftig verschiedenen Unternehmen an. Foto: Irene Hohaus

Baden ist Benz-Land, von der Geschichte wie vom Bewusstsein her. Carl Benz war Karlsruher, das erste Auto der Welt baute er in Mannheim, die erste Überlandfahrt machte seine Frau Bertha von Mannheim nach Pforzheim. Das prägt.

In Rastatt und Gaggenau, wo sich zwei große Werke der Daimler AG mit insgesamt knapp 13.000 Beschäftigten befinden, schafft man nicht „beim Daimler“, wie in Sindelfingen oder Untertürkheim, sondern im „Benz-Werk“ und fühlt sich als „Benzler“. So war es schon immer - und so wird es auch nach der geplanten Aufspaltung des Konzerns in zwei eigenständige börsennotierte Unternehmen erst recht wieder sein.

Nach dem Willen von Konzernchef Ola Källenius wird es die heutige „Daimler AG“ bald nicht mehr geben. Aus ihr wird die „Mercedes-Benz-AG“, nach eigenen Angaben „weltweit herausragender Hersteller von Autos im Luxussegment“ mit Führungsanspruch für elektrische Antriebe und Fahrzeugsoftware. Daneben soll die „Daimler Truck AG“, die Lastkraftwagen und Omnibusse produziert, im dritten oder vierten Quartal an die Börse gebracht werden.

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