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Landratsamt: Teilweise höherer Schadstoffgehalt

Aushub aus Gaggenauer „City-Gärten“ macht Ärger in Achern

In Gaggenau ist die Baustelle für die „City-Gärten“ das derzeit größte Wohnbauvorhaben in der Stadt. Erdaushub ist von dieser Baustelle nach Achern gebracht und dort mit weiterem Material zwischengelagert worden. Nach einer Beprobung spricht das Landratsamt in Offenburg von einem teilweise höheren Schadstoffgehalt. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.

Früheres Gelände einer Spedition: Die Firma Wilhelm aus Achern plant in Gaggenau die „City-Gärten“ mit 45 Wohneinheiten. Aushub von dieser Baustelle wurde nach Achern abtransportiert. Foto: Thomas Dorscheid

„City-Gärten“ nennt die Wilhelm-Projekt-GmbH aus Achern ihre künftigen Gaggenauer Wohnungen und wirbt mit parkähnlicher und innenstadtnaher Umgebung. Es ist derzeit das größte laufende Wohnbauvorhaben in der Benz-Stadt. Zwischen Hilda- und Luisenstraße auf dem früheren Gelände einer Spedition entstehen in zwei großen Wohngebäuden bis Ende 2022 insgesamt 45 Wohneinheiten. Irritationen gab und gibt es aktuell um Erdaushub aus dieser Gaggenauer Großbaustelle, der in Achern abgekippt worden war. Die beiden Landratsämter in Rastatt und Offenburg sind weiterhin mit der Angelegenheit befasst.

Offenkundig wurde dieser Aushub, gemeinsam mit Material des Glashüttenareals Achern, zunächst auf einem städtischen Grundstück in Achern ohne Genehmigung des Rathauses gelagert. Nach scharfem Protest der Acherner Rathausspitze wurde dieses Zwischenlager schnell geräumt und das Material auf ein anderes Grundstück gebracht sowie nach Belastung getrennt.

Das Landratsamt Ortenaukreis teilt auf Nachfrage dieser Zeitung mit: „Nach derzeitigem Erkenntnisstand stammt das zwischengelagerte Erdmaterial aus Gaggenau und einem benachbarten Grundstück auf dem Glashüttenareal. Gemäß den Ergebnissen einer vom Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutz veranlassten Beprobung weist das Material teilweise höhere Schadstoffgehalte auf, als es nach den behördlichen Vorgaben für die geplante Verwertung zulässig ist.“

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