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Warenangebot weiterhin gut

Ausnahme von der Regel: Warum es bei der Tafel Gaggenau auch in Corona-Zeiten keine Engpässe gibt

Wegen Corona haben die Tafeln in Baden-Württemberg großen Zulauf. Nicht selten wird das Warenangebot knapp. Wie steht es um den Tafelladen in Gaggenau?

Ehrenamtlich: Während Corona arbeiten Rosi Richter und Martina Knapp (v.l.) ein bis zwei Stunden länger im Laden. Wegen des Hygiene-Konzepts dürfen neben den vier bis fünf Mitarbeitern noch vier Kunden in den Laden. Foto: Gundi Woll

Wären da nicht die Masken in den Gesichtern der Kunden und der Abstand, den sie zueinander halten, wäre bei der Tafel in Gaggenau fast alles so wie vor Corona. Die Murgtäler Tafel ist damit die Ausnahme von der landesweiten Regel.

Seit dem 24. April 2020 können die Kunden wieder zwei Mal in der Woche im Tafelladen in der Unimogstraße Lebensmittel einkaufen. Wegen Corona dürfen nur vier Kunden in den Laden, die anderen müssen davor warten. Manchmal eine Stunde lang.

„Warten musste ich schon immer“, sagt eine Kundin, die lieber anonym bleiben will. Der 67-Jährigen mit den lila Ohrwärmern macht das aber nichts aus. Vor dem Laden trifft sie immer auf bekannte Gesichter. Auch Freundschaften hat sie dort geschlossen. „Beim Warten kommt man ins Gespräch. Trotz Corona hat sich das nicht verändert. Wir tragen Maske und halten Abstand“, erzählt die Kundin. Seit zehn Jahren macht sie ihre wöchentlichen Einkäufe bei der Tafel: Obst, Gemüse, Brot, Käse und Wurst.

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