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Sieben Bewohner infiziert

Corona-Ausbruch in Pflegeheim Franziskus in Gaggenau: Omikron-Variante nachgewiesen

Bei dem Corona-Ausbruch in dem Gaggenauer Pflegeheim Haus Franziskus ist die Omikron-Variante nachgewiesen worden. Nach Angaben des Rastatter Landratsamts haben sich sieben Bewohner und zwei Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert.

Bei dem Corona-Ausbruch in dem Gaggenauer Pflegeheim Haus Franziskus ist die Omikron-Variante nachgewiesen worden. Foto: Mandic, Slobodan

Das Gesundheitsamt verhängte für das Haus Franziskus in Gaggenau ein Besuchsverbot. Wie das Landratsamt Rastatt am Mittwoch mitteilte, gilt das vorläufige Besuchsverbot für zwei Stationen.

Derzeit seien sieben Bewohnerinnen und Bewohner sowie zwei Mitarbeitende positiv auf Corona getestet worden. Bei fünf Bewohnern und einem Mitarbeiter gebe es inzwischen Hinweise auf die Omikron-Variante, bei den anderen drei Betroffenen steht das Testergebnis noch aus. Keiner der Betroffenen sei in klinischer Behandlung, Todesfälle wurden keine gemeldet, heißt es weiter.

Die ersten beiden Bewohner wurden demnach bereits am 30. Dezember positiv auf Corona getestet. Erste Hinweise auf die Omikron-Variante gab es am 31. Dezember. Zunächst sei nur ein Wohnbereich betroffen gewesen, weitere Fälle seien am 3. Januar in einem zweiten Wohnbereich nachgewiesen worden. In diesem Wohnbereich dauern die PCR-Reihentestungen derzeit noch an, teilte das Landratsamt weiter mit.

Eine Sprecherin des Heimbetreibers Kursana verwies am Donnerstag darauf, dass die Boosterquote in dem Gaggenauer Heim bei 84 Prozent liege. Aber auch der Booster schütze nicht komplett vor einer Ansteckung.

Ob die hoch ansteckende Omikron-Variante neue Herausforderungen für Pflegeheime bringe und wie man diesen begegne, ließ sie offen. Politik und Wissenschaft würden derzeit über zusätzliche Maßnahmen diskutieren. Ob es zu Anpassungen der Standards komme sei „für uns noch nicht absehbar“.

Bei allen Maßnahmen müsse man aber auch das Wohl der Bewohner im Auge behalten. Kursana werde „in enger Abstimmung mit lokalen Behörden“ Maßnahmen ergreifen, um die Bewohner bestmöglich auch gegen Omikron zu schützen.

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