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Reichental ist besonders stark betroffen

Der schleichende Tod der Obstbäume: Misteln breiten sich im Murgtal unaufhörlich aus

In Gernsbach-Reichental ist der Mistelbefall besonders stark. Viele Obstbäume sterben ab, weil ihnen sprichwörtlich der Saft ausgeht. Auch in anderen Gemeinden des Murgtals ist die Mistel ein großes Problem.

Starker Befall: In Reichental ist die Mistel auf vielen Bäumen zu finden. Dagegen hilft nur, dass die Grundstücksbesitzer die Halbschmarotzer regelmäßig abschneiden. Foto: Adrian Mahler

Auf einer Wiese in Gernsbach-Reichental sind die Apfelbäume allesamt mit Misteln übersät. Bei einigen davon bleibt laut Udo Janetzki nichts anderes mehr übrig, als sie zu fällen. „Da kommt jede Hilfe zu spät“, sagt der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins in Reichental. „Die Misteln fressen die Bäume wie ein Krebsgeschwür auf.“

Janetzki zeigt mit dem Finger auf die umliegenden Felder und erklärt, dass sich die Mistel dort exponentiell ausbreite. In den Bereichen Eben oder Nußloch wachsen auf einem Großteil der Bäume mehr als ein Dutzend Exemplare. Erst bei einem derart starken Befall wird es nach Janetzkis Aussage für einen Baum gefährlich.

Wir müssen in Reichental radikal durchgreifen. Unseren Bäumen geht sonst der Saft aus.
Udo Janetzki, Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins in Reichental

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