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14 Wohnungen durchsucht

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nach großer Durchsuchungsaktion im Murgtal

Polizeibeamte haben am Donnerstagmorgen insgesamt 14 Wohnungen im Murgtal durchsucht und dabei Betäubungsmittel, Waffen und Amphetamin sichergestellt. Zum Teil konnte den jungen Beschuldigten gewerbemäßiger Handel nachgewiesen werden.

Die Polizei hat die Durchsuchungsaktion schon lange geplant. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Am frühen Donnerstagmorgen vollstreckten Polizeibeamte der Polizeireviere Gaggenau, Rastatt und Bühl mit Unterstützung starker Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz in einer Durchsuchungsaktion 14 Wohnungen von Jugendlichen, Heranwachsenden und jungen Erwachsenen. Laut Polizeiinformationen war die Durchsuchung schon länger geplant.

Bei den Durchsuchungen konnte den Betroffenen der - teils gewerbsmäßige - Handel mit verschiedenen Arten von Betäubungsmitteln mit Schwerpunkt im Murgtal sowie der Erwerb und Besitz von Betäubungsmitteln und der Besitz von Waffen zur Last gelegt wird.

Bei den elf männlichen und drei weiblichen Beschuldigten im Alter zwischen 16 und 27 Jahren wurden Betäubungsmittel und weitere Beweismittel aufgefunden und beschlagnahmt, so Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Meldung.

Handel mit Amphetamin im Kilogrammbereich vorgeworfen

Zeitgleich vollstreckten die Polizeibeamten unter Führung des Kriminalkommissariats Rastatt einen weiteren von der Staatsanwaltschaft Baden-Baden erwirkten Durchsuchungsbeschluss bei einem 27-Jährigen, dem unter anderem der Handel mit Amphetamin im Kilogrammbereich vorgeworfen wird.

Bei diesem Beschuldigten fanden die Durchsuchungskräfte nicht nur größere Mengen an LSD, MDMA, Amphetamin und Marihuana, sondern auch zwei mutmaßlich scharfe Schusswaffen und mehrere hundert Schuss Munition, weshalb die Staatsanwaltschaft Baden-Baden beim zuständigen Amtsgericht gegen diesen Beschuldigten den Erlass eines Haftbefehls wegen bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge beantragte.

Die Ermittlungen des Polizeipräsidiums Offenburg und der Staatsanwaltschaft Baden-Baden dauern an.

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