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Infektionsquelle noch unbekannt

Erster Verdacht auf Omikron-Infektion im Murgtal

Im Landkreis Rastatt gibt es den ersten dringenden Verdacht auf einen Omikron-Fall. Dies teilte das Landratsamt am Freitagmittag mit.

Im Landkreis Rastatt hat sich offenbar eine Person mit der Virusvariante Omikron infiziert. Foto: Pavlo Gonchar/dpa

Demnach hat bei einem Erwachsenen aus dem Murgtal ein spezifischer PCR-Test erste Hinweise auf die neue, hochansteckende Virusvariante geliefert. Auf welcher Murgtalkommune die Person stammt, teilte das Landratsamt nicht mit.

Noch gibt es keine endgültige Sicherheit, ob es sich tatsächlich um Omikron handelt. Die Probenqualität bei der Sequenzierung im Labor sei von minderer Qualität gewesen, so das Gesundheitsamt. Auch die mögliche Infektionsquelle konnte nicht ermittelt werden.

Für die Haushaltsangehörigen der betroffenen Person wurde eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Eine Freitestung ist bei dieser Variante laut aktueller Corona-Verordnung nicht möglich. Wie das Landratsamt betont, findet bei Verdachtsfällen auf Omikron die Kontaktpersonennachverfolgung wieder statt. Diese war wegen der hohen Infektionszahlen in den vergangenen Wochen nicht mehr gewährleistet.

Stefan Biehl, Sozialdezernent des Landkreises, rät dazu, die Impfangebote im Landkreis zu nutzen und „mit der Booster-Impfung den Impfschutz zu vervollständigen“ oder sich überhaupt die Erst- und Zweitimpfung geben zu lassen, falls dies bisher noch nicht geschehen sei. Im Landkreis gibt es aktuell drei Impfambulanzen. Sie befinden sich im Rossihaus in Rastatt, in Gaggenau-Bad-Rotenfels und in Bühl-Altschweier.

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