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Blumenhändler arbeiten mit kreativen Konzepten

Murgtäler Floristin kämpft mit Blumen-Drive-In gegen die Folgen der Pandemie

Am Montag sollen Blumengeschäfte in Baden-Württemberg wieder öffnen dürfen. Anlässlich des Tags der Floristik am 28. Februar blicken Inhaber von Blumenläden im Murgtal auf die Zeit der beiden Corona-Lockdowns zurück. Mit kreativen Konzepten haben sie sich über Wasser gehalten.

Vorfreude: Nikolaus Hertweck und seine Frau Susanne bereiten ihr Blumenfachgeschäft in der Gaggenauer Innenstadt auf die Öffnung am Montag vor. Sie hoffen, dass sie nicht nur im Freien, sondern auch in ihrem Laden verkaufen können. Foto: Gundi Woll

Vor dem Blumenfachgeschäft der Familie Hertweck in Gaggenau stehen gelbe Tulpen und lila Traubenhyazinthen. Drinnen bindet Susanne Pesch-Hertweck aus rosa und gelben Tulpen, Heidelbeerzweigen und rosa Ranunkeln einen Frühlingsstrauß.

„Die Kunden wollen sich die Blumen selbst aussuchen und schauen gerne zu, wenn wir die Sträuße gestalten“, sagt sie. Doch das geht während der Corona-Lockdowns nicht. Isabel Eichsteller ist deshalb enttäuscht. Das Mädchen wollte mit seiner Mutter einen großen, bunten Blumenstrauß für seine Großmutter zusammenstellen.

„Unser Geschäft lebt vom Ladenbesuch“, sagt der Inhaber Nikolaus Hertweck. Das muss aber geschlossen bleiben, nur auf Bestellung können Blumen abgeholt oder ausgeliefert werden. Damit die Blumen nicht eingehen, stehen nahezu alle im Kühlhaus. „Als der erste Lockdown kam und wir schließen mussten, sind einige Blumen kaputtgegangen“, erzählt der Florist. Als Hertweck sein Geschäft nach einer Woche wieder öffnen durfte, gab es Probleme mit dem Einkauf: „Die holländischen Blumen-Lkw sind von einem Tag auf den anderen nicht mehr gefahren.“

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