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Mehr Geld für zusätzliche Arbeit

Das Land unterstützt Nutztier-Halter im Murgtal beim Schutz gegen den Wolf

Halter von Schafen, Ziegen, Kälbern, Fohlen, Lamas und Alpakas in Wolfsgebieten bekommen vom Land zukünftig mehr Geld für die zusätzliche Arbeit, die sie mit dem Schutz vor dem Wolf haben. Davon profitieren auch die Tierhalter im Murgtal.

Fette Beute: Dieses trächtige Schaf von Christian Striebich in Gausbach fiel im Oktober 2019 dem Angriff des Nordschwarzwälder Wolfs zum Opfer. Foto: Georg Keller

Ein trächtiges Schaf und eine der Ziegen von Christian Striebich aus Forbach-Gausbach hat der im Nordschwarzwald lebende Wolf mit der Kennung GW852m vor eineinhalb Jahren getötet. Da die Stromlitzen des Zauns nicht den vorgeschriebenen Abstand hatten, bekam der Tierhalter vom Land Baden-Württemberg keine Ausgleichszahlung. Inzwischen hat Striebich die Weiden für seine 70 Schafe und Ziegen gemäß den Vorgaben ausgerüstet.

Das Geld ist wenigstens eine kleine Entschädigung.
Christian Striebich, Tierhalter aus Forbach

Striebich hat vier Weiden, die je acht Hektar groß und fest eingezäunt sind. Regelmäßig kontrolliert er die Zäune und befreit sie von Bewuchs. Dafür erhält Striebich gemäß der neuen Regelung des baden-württembergischen Umweltministeriums nach eigenen Berechnungen zukünftig 100 Euro mehr im Jahr. „Das ist wenigstens eine kleine Entschädigung“, sagt der Gausbacher.

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