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Wildtiere in der Siedlung

Forbacher ist einziger Stadtjäger im Kreis Rastatt: Der Abschuss ist das letzte Mittel

Wenn Steinmarder auf dem Dachboden rumoren, Nilgänse einen Campingplatz mit Kot pflastern und Wildschweine den Garten umpflügen, ist Reinhold Gerstner der richtige Ansprechpartner. Seit Juli ist er nebenberuflich als Stadtjäger aktiv, der einzige im Kreis Rastatt.

Der erste Stadtjäger im Kreis: Reinhold Gerstner aus Forbach-Langenbrand ist seit kurzem Ansprechpartner, wenn es Probleme mit Wildtieren im Siedlungsbereich gibt. Seine Hauptaufgabe sieht er jedoch in der Beratung und Konfliktlösung. Foto: Christiane Widmann

Reinhold Gerstner bevorzugt die Bezeichnung als „Wildtiermanager im Siedlungsbereich“. Denn seine Hauptaufgabe sieht er nicht in der Jagd mit Fallen und Waffe, sondern in der Beratung. Kommunen, Grundstücks- und Hauseigentümer von Rastatt bis Bühl können ihn engagieren, wenn Wildtiere, die dem Jagdgesetz unterliegen, Schäden verursachen oder eine Gesundheitsgefahr darstellen.

Wie groß der Bedarf an seinen Diensten ist, hat er schnell bemerkt: „Ich kann gar nicht alles annehmen.“ Er hat sich unter anderem schon mit besagtem Gänse-Problem befasst, mit einem Dachs, der eine Gartenhütte unterhöhlt hat, und einem allzu zutraulichen Fuchs in einem Bürogebäude.

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