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Headhunter eingeschaltet

Kämmerer Martin Oberstebrink verlässt Forbach – Nachfolgersuche läuft

Die Suche nach einem neuen Finanzexperten ist bereits in vollem Gange – um schnell einen Nachfolger zu finden, hat sich die Verwaltung für eine ungewöhnliche Methode entschieden.

Rathaus Forbach Außenansicht
Wird nicht bald ein Nachfolger gefunden, müssen die bisherigen Mitarbeiter die Aufgaben auffangen. Foto: Susanne Dürr

Der Luftkurort Forbach muss derzeit ohne einen Kämmerer auskommen. Martin Oberstebrink, der die Finanzverwaltung der Gemeinde seit Februar 2020 geleitet hat, hat seine Tätigkeit im Laufe dieses Septembers beendet, wie die Gemeinde informiert.

Martin Oberstebrink hat immer gute Arbeit geleistet. Auch menschlich bin ich gut mit ihm zurechtgekommen.
Robert Stiebler, Bürgermeister

Im Rathaus ist man über den Weggang des Kämmerers merklich betrübt: „Ich bedauere das sehr“, betont Bürgermeister Robert Stiebler (parteilos) im BNN-Gespräch. „Martin Oberstebrink hat immer gute Arbeit geleistet. Auch menschlich bin ich gut mit ihm zurechtgekommen. Es ist sehr schade, aber – und das weiß ich aus eigener Erfahrung – manchmal spielt das Leben anders, als man es geplant hat.“

Externe Zuarbeit womöglich nötig

Nun ist die Gemeinde händeringend auf der Suche nach adäquatem Ersatz, der sich fachmännisch um die Haushaltsangelegenheiten kümmert. Ein sogenannter „Headhunter“ soll helfen. „Headhunter“ (zu deutsch „Kopfjäger“) werden für die Suche und das Anwerben von Personal beauftragt.

Insbesondere bei schwer zu besetzenden Stellen und Führungspositionen werden sie eingesetzt. Sie werden daher auch als Personalberater bezeichnet. „Wir haben uns für diese gezieltere Herangehensweise entschieden, damit die Stelle nicht wochenlang vakant bleibt“, erläutert der Rathauschef. Ob diese Methode schneller zum Erfolg führe, bleibe abzuwarten.

Die vakante Stelle des Kämmerers ist zum 1. Oktober neu zu besetzen. Solange es noch keinen Nachfolger gibt, muss die Gemeinde die Aufgaben aber vorerst intern auf andere Schultern verteilen. „Es kann auch sein, dass wir in den Bereichen, in denen die Personaldecke zu dünn ist, auf externe Zuarbeit zurückgreifen müssen, um die Aufgaben abzuwickeln“, verdeutlicht Stiebler.

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