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Nationalpark

Lockerer und konstruktiver Austausch in Hundsbach zu Nationalparkerweiterung

Bei einem Treffen in kleiner Runde mit Vertretern des Nationalparks und der Bürgerinitiative Hundsbach werden mehrere Punkte für die nahe Zukunft vereinbart.

Hundsbach
„In kleiner Runde“ gab es in Hundsbach ein Treffen mit der Nationalparkleitung und Vertretern der Bürgerinitiative Hundsbach. Weitere Treffen sollen folgen. Foto: Stephan Juch (Archiv)

Die Bevölkerung in Forbach-Hundsbach sorgt sich angesichts der Erweiterungspläne des Nationalparks Schwarzwald um ihren Ort. Damit er so bleibt, „wie wir ihn kennen und lieben“, hat die Bürgerinitiative einen Forderungskatalog erstellt. Er umfasst 15 Punkte und wurde im Forbacher Gemeinderat sehr positiv aufgenommen.

Vertreter der BI übergaben den Katalog an Umweltministerin Thekla Walker (Grüne), die im September höchstpersönlich nach Forbach-Hundsbach gekommen war. Im Haus des Gastes stand sie der Bürgerinitiative (BI) Hundsbach Rede und Antwort.

Hinter den Kulissen geht es weiter

Überhaupt wird das Engagement der BI vielfach positiv aufgenommen. Obwohl es in den vergangenen Wochen äußerlich recht ruhig aussah, geht es hinter den Kulissen weiter, betont die BI in einer Mitteilung. Kürzlich gab es das erste Treffen in „kleiner Runde“ mit der neuen Leitung des Parks.

Beteiligt waren unter anderem der neue Leiter des Nationalparks, Wolfgang Schlund, seine Stellvertreterin Britta Böhr und Forbachs Bürgermeister Robert Stiebler. Von Seiten der BI waren Wolfgang Braun, Ernst Herrmann, Christof Bernauer, Martin Schnurr und Michael Frank mit von der Partie.

„Das Treffen diente hauptsächlich dazu, sich kennen zu lernen und locker, aber schon sehr konstruktiv über unsere Anliegen zu sprechen. Herr Schlund zeigte Verständnis und versicherte, dass sich in Zukunft unter seiner Leitung einiges ändern solle“, heißt es im Pressetext der BI.

Schon in einem Interview mit dieser Redaktion hatte Schlund dieser Tage unter anderem gesagt: „Wenn die Erweiterung des Nationalparks beschlossen wird, werden wir den Schritt auch mit den Bewohnern Hundsbachs in einem guten Miteinander hinbekommen, davon bin ich überzeugt. Ich verstehe die Sorgen einiger Dorfbewohner, sie haben viel mit Leidenschaft und Emotion zu tun: Seit Generationen haben sie einen bestimmten Blick auf ihren Wald, und diesen in seiner Vielschichtigkeit zu begreifen, ist sehr wichtig.“

Zusammenfassend sagt die BI nach diesem ersten Kennenlerntermin, dass es Themen gibt, bei denen die Sichten der beiden Seiten näher beieinander liegen würden, und Themen, „bei denen wir noch deutlich auseinander liegen“.

Austausch zwischen BI und Parkleitung wird intensiviert

Bei dem Treffen wurden folgende Punkte vereinbart:

Es wird einen monatlichen Austausch zwischen der BI und der Parkleitung geben. Wie dies aussehen soll und in welcher personellen Zusammensetzung dies stattfindet, ist Thema des nächsten Treffens.

Die Parkleitung plant eine Lockerung des Wegekonzepts im bestehenden Park. Dazu soll am 12. Dezember in einem ersten Termin gemeinsam über konkrete Änderungen im Bereich Nägileskopf / Ochsenkopf gesprochen werden.

Über die potenziellen Erweiterungsflächen und wie man mit ihnen umgeht, soll gesprochen werden, wenn man weiß, ob und wann und in welchem Umfang sie kommen.

Ende Januar, Anfang Februar ist wieder eine große Veranstaltung im Haus des Gastes geplant, in der sich Wolfgang Schlund vorstellen möchte.

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