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Relikt aus Bauzeit der Schwarzenbachtalsperre

Mysteriöses Betonskelett harrt in Forbach einsam zwischen Bäumen

Es war eine echte Großbaustelle: 2.000 Arbeiter schufteten von 1922 bis 1926 an der Schwarzenbachtalsperre. Noch heute finden sich sichtbare Zeugnisse dieser Zeit. Manche wirken auf den ersten Blick mysteriös.

Endzeitstimmung: Das Betonskelett im Wald am Schneidersköpfle ist allerdings keine Filmkulisse. Dort wurde der Granit, der aus dem Steinbruch kam, baufertig gemacht, bevor ihn die Waldbahn abtransportierte. Foto: Jörg Seiler

Ein bisschen hat es was von einem Endzeit-Film: Dieses Betonskelett am Schneidersköpfle. Es ist ein vergessener Ort ganz nah an einem der Epizentren des Schwarzwaldtourismus - der Schwarzenbachtalsperre.

Ein Mehrfamilienhaus passt locker in die Kubatur, die sich nicht weit weg von der 65 Meter hohen Staumauer befindet. Zu sehen ist die gut erhaltene Konstruktion trotz ihrer Größe erst, wenn man direkt davor steht. Sie liegt heute mitten im hoch aufgewachsenen Wald.

Das macht die Szenerie umso geheimnisvoller, kommt man vom nahe gelegenen Schneiderskopfsattel. Vor gut 100 Jahren war an dieser Stelle allerdings nichts mit Vogel-Zwitschern und Fichten-Duft.

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