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Beliebter Pfarrer hetzte gegen Juden

Gaggenau will Alban-Stolz-Straße nicht umbenennen

Für Gaggenau ist Bühl kein Vorbild. Die Alban-Stolz-Straße im Stadtteil Bad Rotenfels wird nicht umbenannt, ein erläuterndes Zusatzschild ist aber denkbar.

Diskussionen in Bühl, Gelassenheit in Gaggenau: Die Alban-Stolz-Straße bewegt die Gemüter in der Murgtal-Kommune kaum. In Bühl soll eine gleichnamige Straße wegen antisemitischer Werke des katholischen Theologen umbenannt werden. Foto: Christiane Krause-Dimmock

In Bühl hat der Gemeinderat zur Mitte September mit großer Mehrheit beschlossen, die Alban-Stolz-Straße umzubenennen, weil der Name als belastet gelte und nicht mehr in die Zeit passe. Eine Straße mit diesem Namen findet sich auch im Gaggenauer Stadtteil Bad Rotenfels.

Doch Gaggenau ist nicht Bühl – eine Straßenumbenennung wird es in der Benz-Stadt nicht geben, wie eine BNN-Nachfrage bei der Stadtverwaltung wie auch den Ratsfraktionen ergeben hat. Allgemeiner Tenor: Eine Straßenumbenennung ist kein Thema, ein erläuterndes Zusatzschild ist aber denkbar.

Der in Bühl geborene Alban Stolz (1808 bis 1883) war einst Kaplan in der Rotenfelser Pfarrei und galt im Dorf als sehr beliebt. Später war er viele Jahre als Professor für Pastoraltheologie und Pädagogik an der Universität Freiburg tätig, zudem gab er Volkskalender heraus.

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