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Unruhe - aber keine Panik

Gaggenauer Benz-Mitarbeiter sind in Sorge um ihren Arbeitsplatz: Betriebsrat sammelt Unterschriften

Mitarbeiter des Mercedes-Benz-Werks in Gaggenau haben Sorge vor einem Verlust ihres Arbeitsplatzes. Besonders geht es ihnen um die vereinbarte Zukunftssicherung, wie Beschäftigte in einer BNN-Umfrage betonen.

Dunkle Wolken über dem Benz-Werk Gaggenau: Nach einem Rundschreiben der Unternehmensführung an die Belegschaft steht fest, dass auch in Gaggenau Arbeitsplätze wegfallen werden. Foto: Albrecht Meier

Mitarbeiter des Mercedes-Benz-Werks in Gaggenau haben Sorge vor einem Verlust ihres Arbeitsplatzes. Besonders geht es ihnen um die vereinbarte Zukunftssicherung, wie Beschäftigte in einer BNN-Umfrage betonen. Keiner der Befragten möchte seinen Namen in der Zeitung lesen.

Aus einem Schreiben der Unternehmensführung an die Belegschaft geht hervor, dass in den Aggregate-Werken des Konzerns – Gaggenau gehört hier in die erste Reihe – künftig nicht mehr so viele Mitarbeiter beschäftigt werden können wie heute (die BNN berichteten). Der Betriebsrat sammelt jetzt Unterschriften, auch die IG Metall ist mit Aktionen vor Ort.

Ein Mitarbeiter weist im BNN-Gespräch auf die Frage, ob er aktuell Sorgen um seinen Arbeitsplatz habe, auf die geltende Zukunftssicherung hin, die noch bis 2029 Gültigkeit habe. „Im Moment geht es den Verantwortlichen um Zukunftsentscheidungen und um die Frage, wo das Unternehmen langfristig investiert.“ Fest stehe jedoch, dass die E-Mobilität wesentlich weniger Mitarbeiter erfordere; daher sei es wichtig, die hierfür erforderlichen Komponenten bei uns in Deutschland zu fertigen und nicht ins Ausland zu verlagern.

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