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Ungewisse Zukunft

Handelslehranstalt Gernsbach steht weiter auf der Kippe

Die Zukunft der HLA Gernsbach ist weiter offen. Am Mittwoch hatten sich 46 Kreisräte in einem gemeinsamen Antrag für eine regionale Schulentwicklung der HLA und die Besetzung ihrer vakanten Leiterstelle ausgesprochen. Doch es gibt Widerstand.

Die Handelslehranstalt in Gernsbach besuchten zuletzt 372 Schüler. Im Schuljar 2014/15 waren es noch 471. Foto: Reinhold Bauer

Die Zukunft der HLA Gernsbach befindet sich weiter in der Schwebe. Am Mittwoch hatten 46 Kreisräte einen Antrag eingereicht , wonach eine regionale Schulentwicklung für die HLA eingeleitet und ihre vakante Leiterstelle wieder besetzt werden soll.

Gernsbachs Bürgermeister Julian Christ hatte gegenüber den BNN erklärt, die Antragsunterzeichner aus allen Fraktionen setzten sich für den Erhalt der Schule ein.

Merkel widerspricht Christ

Nun widerspricht ihm Andreas Merkel, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag: „Wir benötigen mehr Informationen, um eine fundierte Entscheidung über die Zukunft der HLA treffen zu können.“

Wir müssen alle Fakten auf den Tisch bekommen.
Andreas Merkel, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rastatter Kreistag

Wie sich die Schulaufsichtsbehörde zur Frage positioniere, sei dabei ein „entscheidender Faktor“. Man müsse zunächst „alle Fakten auf den Tisch bekommen“ und auch die regionale Wirtschaft in die Diskussion einbinden, die eng mit der HLA zusammenarbeite.

In der Rechtsverordnung des Landes zur regionalen Schulentwicklung von beruflichen Schulen heißt es: „Schülerinnen und Schüler sollen weiterhin die Möglichkeit haben, den gewünschten Schulabschluss in zumutbarer Erreichbarkeit absolvieren zu können.“

Bei sinkenden Schülerzahlen wie an der HLA sei aber auch eine Bündelung einzelner beruflicher Bildungsgänge an einem Standort möglich. Zuletzt war auch eine Fusion mit der Carl-Benz-Schule in Gaggenau im Gespräch.

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