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Frau zeigt

Kita-Streit in Gernsbach: Mutter wirft der Stadt Rufmord vor und zeigt städtische Pressesprecherin an

Im Streit zwischen der Stadt Gernsbach und der Mutter eines Kita-Kindes wurde jetzt die Pressesprecherin der Stadt wegen übler Nachrede angezeigt. Die 33-jährige Mutter glaubt, dass Bürger, die die einzelne Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie in Frage stellten, schlecht behandelt würden.

Neuer Alltag: In den Kitas gelten wegen der Corona-Pandemie strenge Hygieneregeln. Eltern dürfen die Einrichtungen nur mit Maske betreten. Foto: Monika Skolimowska picture alliance/dpa

Zwischen der Stadt Gernsbach und Olga Katona herrscht dicke Luft. Die Verwaltung hatte der Mutter eines zweijährigen Mädchens vorgeworfen, Erzieherinnen in den sozialen Medien verunglimpft zu haben. Nun verteidigt sich die Frau: Sie hat die städtische Pressesprecherin wegen übler Nachrede angezeigt.

Die Stadt Gernsbach hatte Katona bei der Wiedereröffnung der Kinderkrippe „Pusteblume“ nach der Corona-Schließung im Frühjahr den Zutritt zur Einrichtung verwehrt. Die Mutter wollte eine erneute Eingewöhnung ihrer an Epilepsie erkrankten Tochter durchsetzen, weil sie Krampfanfälle des Kindes befürchtete. „Neue Situationen lösen bei ihr Stress aus“, erklärt Katona.

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