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Kommentar

Unmut über höhere Hundesteuer in Gernsbach rechtfertigt keine persönlichen Angriffe

Die Erhöhung der Hundesteuer trifft Tierbesitzer in Gernsbach hart. Ihr Ärger ist verständlich – nicht aber mancher Wut-Kommentar auf Facebook, kommentiert Adrian Mahler.

30 Euro mehr Hundesteuer sollen Tierbesitzer in Gernsbach bezahlen. Auf Facebook führt das zu heftigen Diskussionen. Foto: picture alliance / Christian Charisius/dpa

Einige Facebook-Nutzer haben sich bei der Diskussion über die Hundesteuer in Gernsbach im Ton vergriffen. Dabei ist der Unmut der Hundebesitzer verständlich. Während der Pandemie hat das Haustier eine große Bedeutung. Vierbeiner sorgen für Bewegung an der frischen Luft und helfen gegen die Einsamkeit im Lockdown.

Deshalb trifft die Erhöhung der Hundesteuer um 30 Euro die Besitzer hart. Und es trifft nur sie. Andere Anhebungen wie die der Grundsteuer wirken sich dagegen auf alle aus. Die Stadt will Hundebesitzer verstärkt zur Kasse bitten, damit die Verschmutzung von Gehwegen, Parkanlagen und Spielplätzen nicht ausufert.

Bei den Herrchen wird das aber eher das Gegenteil erreichen, nach dem Motto: Wenn ich schon mehr Steuern zahle, kann ich den Hundekot ab sofort ja liegen lassen. Hinzu kommt, dass die Menschen wegen Corona gerade sehr empfindlich sind, was ihre finanzielle Situation angeht.

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