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Androhung von Zwangseinweisung

Nach Corona-Kontakt: Stadt Gernsbach verbietet neunjährigem Jungen, sein Zimmer zu verlassen

Die Behörden haben einem neunjährigen Jungen aus Gernsbach verboten, sein Zimmer zu verlassen. Der Grund: Er hatte Kontakt zu einem Corona-Infizierten. Sie drohten den Eltern damit, das Kind in einer geschlossenen Einrichtung unterzubringen. Die Stadt Gernsbach räumt Fehler ein.

Kontrolle an der Haustür: Das Ordnungsamt überprüft, ob sich die Bürger an die Quarantänepflicht halten. Foto: Marie Orphal

Die Stadt Gernsbach hat einem neunjährigen Jungen verboten, sein Zimmer zu verlassen, weil er Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatte. Bei Zuwiderhandlung drohte sie den Eltern damit, das Kind in einer geschlossenen Einrichtung unterzubringen. Mitarbeiter der Polizeibehörde kontrollierten die Familie in ihrer Wohnung.

Rund zwei Wochen lang befand sich Martina von Köller mit ihrem Ehemann und dem gemeinsamen Sohn in Quarantäne. Negativ waren in dieser Zeit nicht nur die Corona-Tests von allen Familienmitgliedern, sondern auch die Erfahrungen mit den Behörden.

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