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25-Jährige aus Gernsbach

Diagnose Paranoide Schizophrenie: Das Gewitter in ihrem Kopf

Bei Laila Gruber taucht die erste Psychose im Jahr 2014 wie aus dem Nichts auf. Weil sie vor der Psychiatrie ausrastet, wird sie stundenlang an ein Bett festgebunden.
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Noch heute hat Laila Gruber panische Angst vor Gurten. Sie erinnern die 25-Jährige daran, dass sie 2014 mehrere Stunden an einem Bett in einer Psychiatrie festgebunden war. „Außer meinen Fingern konnte ich nichts bewegen“, erzählt Laila Gruber (Name von der Redaktion geändert, weil sie Nachteile im Beruf befürchtet).

„Ich habe das Personal beschimpft und laut geschrien.“ Ein Ausnahmezustand, der durch Schlafmangel verschärft wurde. Wegen ihrer Krankheit war die junge Frau mehr als fünf Tage am Stück wach.

Gruber leidet an einer chronischen Form der Paranoiden Schizophrenie. Menschen mit dieser Krankheit haben keine gespaltene Persönlichkeit, wie oft angenommen wird. Stattdessen erleben Betroffene eine verzerrte Realität, es kommt zu Halluzinationen oder Wahnvorstellungen. Diese Symptome tauchen bei Gruber 2014 wie aus dem Nichts auf - und verändern ihr Leben für immer.

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