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Eltern fühlen sich machtlos

Mobbing und Morddrohungen: Für zwei Kinder im Murgtal ist die Schule ein Alptraum

Zwei Mütter aus dem Murgtal berichten über brutales Mobbing. Die beiden Schüler wurden geschlagen, bedroht und beleidigt. Die Eltern fühlen sich machtlos, die Kinder sind verzweifelt und haben Angst vor der Schule. Selbst Morddrohungen gibt es.

Einsames Leid: Viele Mobbing-Opfer fühlen sich von ihrer Umwelt alleingelassen. Die Ausgrenzung durch andere belastet sie psychisch. Foto: Tero Vesalainen/Adobe Stock

Jonas kann nicht mehr. Der Zehnjährige hat Bauchschmerzen, Ausraster und Schlafstörungen. Wenn ihn nachts Alpträume heimsuchen, kriecht er weinend ins Bett seiner Eltern. Jonas (Name geändert) wird gemobbt. Täglich. Im Klassenzimmer – und zu Hause.

„Ich erschieße dich, du Hurensohn“, schreibt ihm der gleichaltrige Täter auf WhatsApp. Dazu ein Bild von Jonas, sein Gesicht durchgestrichen. „Deine Mutter ist eine Schlampe“, steht in einer anderen Nachricht. In der Schule gibt es Schläge und Tritte. Die Mitschüler schauen weg.

Seine Mutter ist verzweifelt. „Es tut sehr weh, meinen Sohn so zu sehen“, sagt sie im BNN-Gespräch. Die Frau will anonym bleiben. Ihre Geschichte aber soll an die Öffentlichkeit, um die Menschen für das Thema Mobbing und Schulangst zu sensibilisieren: „Es macht die Kinder kaputt.“

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