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Gemeinderat entscheidet am 14. Dezember

Wasser, Parken, Hunde: Stadt Gernsbach will Gebühren erhöhen

Die Stadt Gernsbach will die Wasser- und Parkgebühren erhöhen. Auch Hundehalter müssen künftig wohl tiefer in die Tasche greifen.

Die Stadt Gernsbach will die Parkgebühren erhöhen. Auch der Wasserpreis soll angehoben werden. Foto: Dorscheid Thomas

Das Wasser, die Hundehaltung und das Parken in Gernsbach werden voraussichtlich teurer. Das letzte Wort hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag, 14. Dezember, um 18 Uhr in der Stadthalle.

Wie aus der Sitzungsvorlage hervorgeht, schlägt die Stadt eine Erhöhung der Wassergebühren um 32 Cent auf 2,87 Euro pro Kubikmeter vor. Sie rechnet bei einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von 46 Kubikmetern pro Person und Jahr mit einer jährlichen Mehrbelastung von 15,80 Euro.

Die deutliche Erhöhung des Wasserpreises hängt nach städtischen Angaben unter anderem mit Investitionen in die Infrastruktur zusammen. Allein durch die PFC-Problematik seien zwischen 2014 und 2019 Mehrausgaben von rund 1,5 Millionen Euro entstanden.

Auch das Parken in Gernsbach soll teurer werden. Die Stadt plant eine Erhöhung der Parkgebühren von 20 auf 30 Cent pro Viertelstunde. So will sie Mehreinnahmen von rund 60.000 Euro erwirtschaften.

Hundesteuer soll 26.000 mehr einbringen

Darüber hinaus soll die Hundesteuer zum 1. Januar von 90 auf 120 Euro angehoben werden. Zum Vergleich: In Gaggenau liegt sie bei 75 Euro. Die Stadt rechnet dadurch mit einem Plus von 26.000 Euro.

Nach ihrer Aussage sind die Mehreinnahmen bei den Parkgebühren und der Hundesteuer notwendig, um wichtige Ausgaben zu tätigen. Die städtische Haushaltslage ist wegen sinkender Gewerbesteuereinnahmen und eines großen Investitionsstaus angespannt.

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